Die Aktie von Shell gehört an der Börse zu den wenigen Gewinnern des Kriegs im Nahen Osten. Steigende Preise für Rohöl ließen auch die Erwartungen der Aktionäre wachsen. Von politischen Vorhaben, um Margen zu begrenzen und sogenannte Übergewinne eventuell abzuschöpfen ließen sich die Börsen nicht abschrecken.
Der Aktienkurs konnte sich im März um knappe 14 Prozent steigen und hierzulande zuletzt auch die Marke von 40 Euro übersteigen. Geht es nach den Analysten der britischen Investmentbank Barclays, so muss hier noch lange nicht Schluss sein. In einer frischen Studie bleibt es bei einer positiven Einschätzung auf „Overweight“.
Steigende Preise bestärken die Analysten
Als Begründung dafür werden, wenig überraschend, höhere Rohstoffpreisen genannt, welche die Margen nach Ansicht der Analysten ankurbeln dürften. Für die Gewinne im Öl- und Gassegment wird mit einer deutlichen Erholung gerechnet. Die Schätzungen von Barclays liegen mittlerweile rund 30 Prozent über dem Marktkonsens.
Shell Aktie Chart
Die Shell-Aktie reagiert derweil weiterhin auf die Entwicklung bei den Ölpreisen. Kleinere Rückgänge am Dienstagmorgen standen weiteren Kursgewinnen daher etwas im Wege. Einen plötzlichen Einbruch gab es aber auch nicht zu sehen. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels landete der Kurs bei 40,87 Euro und damit weiterhin ein gutes Stück über der 40-Euro-Marke.
Kein Ende in Sicht
Da beim Irankrieg noch immer kein Ende in Sicht ist, deutet sich auch bei den Öl- und Gaspreisen keine Erholung an. Shell dürfte daher noch etwas länger von hohen Margen profitieren und lockt damit nicht zuletzt Anleger an, welche aktuell Investments bei anderen Titeln aufgrund zunehmender Risiken eher meiden. Wie lange das Ganze sich fortsetzen mag, steht freilich in den Sternen.
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