Shell-Aktie: Katastrophe hier – irre Chancen da!

Shell schließt Vereinbarungen für Offshore-Gas- und Onshore-Projekte in Venezuela ab, darunter das reaktivierte Dragon-Gasvorhaben. Die Aktivitäten sollen die regionale Position stärken.

Auf einen Blick:
  • Abkommen für Gas- und Ölprojekte in Venezuela
  • Reaktivierung des strategischen Dragon-Gasprojekts
  • Erstes Gas für Trinidad ab 2027 geplant
  • Venezuela wirbt um internationale Energieinvestoren

Inmitten massiv steigender Ölpreise konnte die Shell-Aktie am Montagvormittag zulegen. So ging es für den Ölmulti um 1,5 % auf 36,7 Euro nach oben. Im Laufe des Vormittags hat sich das Plus jedoch reduziert (Stand: 09.03.2026, 11:00 Uhr).

Derweil sorgt der Mega-Konzern mit Fortschritten im Südamerika-Geschäft für Aufsehen, das mit Blick auf den Krieg im Nahen Osten als wichtiger Anker für die globalen Energiemärkte gilt.

Shell-Aktie: Konzern mischt beim neuen Öl-Boom in Venezuela mit

Konkret hat Shell mit der venezolanischen Regierung mehrere neue Vereinbarungen geschlossen, die sowohl Offshore‑Gas als auch Onshore‑Öl‑ und Gasprojekte betreffen. Laut Reuters umfassen die Abkommen technische und kommerzielle Kooperationen mit lokalen und internationalen Partnern, darunter VEPICA, KBR und Baker Hughes. Die Vereinbarungen sind Teil der jüngsten Öffnung des venezolanischen Energiesektors, der durch eine umfassende Öl-Reform attraktiver für ausländische Investoren werden soll.

Für Shell ist besonders das Dragon‑Gasprojekt entscheidend, ein langjähriges Offshore‑Vorhaben, das aufgrund politischer Spannungen und US‑Sanktionen jahrelang stagnierte. Durch neue US‑Lizenzen und die jetzt unterzeichneten Abkommen kann das Projekt wieder voranschreiten. Nach Angaben des Energieministers von Trinidad soll das erste Gas im dritten Quartal 2027 nach Trinidad exportiert werden, um die Versorgung der dortigen Atlantic‑LNG‑Anlage zu verbessern, die zuletzt unter Gasmangel litt.

Shell-Aktie: Venezuela will wieder internationale Öl-Investoren anziehen

Die venezolanische Regierung präsentiert die neuen Vereinbarungen als Signal, dass das Land wieder ein „sicheres und verlässliches Ziel“ für internationale Energieinvestitionen sei. Für Shell eröffnet sich damit die Möglichkeit, ein strategisch wichtiges Gasprojekt zu reaktivieren und gleichzeitig seine Position in der Karibik und in Lateinamerika zu stärken.

Hintergrund ist die gewaltsame Entmachtung des früheren venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro durch die USA, in deren Folge der ressourcenreiche Staat mit Unterstützung aus Washington seine Ölproduktion wieder zu alter Stärke bringen soll. Vor wenigen Tagen haben die USA die Übergangsregierung Venezuelas offiziell anerkannt.

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