Shell-Aktie: Die Kassen klingeln!

Shell bestätigt deutlich höhere Gewinne für das erste Quartal, getrieben von hohen Ölpreisen trotz geopolitischer Spannungen. Die Aktie notiert weiterhin deutlich über dem Jahresanfangswert.

Auf einen Blick:
  • Konzern bestätigt deutlich höhere Quartalsgewinne
  • Hohe Ölpreise treiben Margen und Erlöse an
  • Aktie notiert fast 25 Prozent über Jahresanfang
  • Geopolitische Spannungen halten Preise hoch

Während die gesamte Weltwirtschaft unter höheren Kosten für Öl und Gas leidet, zeichnet sich für Shell ein sehr erfreuliches Quartal ab. Dass die Gewinne aufgrund der jüngsten Entwicklungen anziehen würden, ist kaum eine Überraschung. Erfreut zeigen die Aktionäre sich dennoch darüber, dass eben diese Erwartungshaltung am Mittwoch nun auch offizielle bestätigt wurde.

Genaue Zahlen teilt Shell zwar erst zu Anfang Mai mit. Im Vorfeld stimmte der Konzern die Anleger aber schon mal auf „deutlich höhere Gewinne“ im ersten Quartal ein. Zwar leidet die Gasproduktion etwas unter dem Konflikt im Iran. Die Ankündigung des Unternehmens lässt aber vermuten, dass dies durch höhere Margen an anderer Stelle mehr als ausgeglichen werden kann.

Shell bleibt auf der Gewinnerseite

Die gestern vereinbarte Waffenruhe bescherte der Shell-Aktie zunächst Kursrückgänge, welche aber schon wieder in Vergessenheit zu geraten scheinen. Denn besagte Waffenruhe erweist sich als brüchig und vor diesem Hintergrund bestehen doch dezente Zweifel daran, ob sich im Laufe der nächsten zwei Wochen eine dauerhafte Einigung erzielen lässt.

Die Märkte stellen sich offenbar auf weitere schwierige Zeiten ein und der Ölpreis tendierte am Donnerstag schon wieder in Richtung Norden. Das verleiht der Shell-Aktie auch wieder Aufwind. Kurz nach Handelsbeginn ging es um 0,5 Prozent auf 39,30 Euro aufwärts. Damit notiert der Titel noch immer fast 25 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

Shell Aktie Chart

Nutznießer der Krise

Durchgestanden ist die Krise im Nahen Osten noch nicht und Experten rechnen damit, dass die Ölpreise sich selbst im Falle eines dauerhaften Friedens monatelang auf hohem Niveau bewegen dürften. Für Shell wäre das nicht die schlechteste Ausgangslage. Solange Öl rar und teuer bleibt, sprudeln bei dem Ölkonzern munter die Kassen. Das ist mittlerweile nicht mehr nur eine Spekulation, sondern eine bestätigte Tatsache.

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