Shell hat am Freitag den Kauf von 1.075.000 eigenen Aktien an der London Stock Exchange und 535.000 Aktien an Euronext Amsterdam gemeldet. Die Käufe erfolgten am Donnerstag im bestehenden Rückkaufprogramm und dienen der Einziehung der Aktien. Am Freitag stieg das Papier im Umfeld höherer Ölpreise um 2,3%.
Reuters berichtete am Freitag, Brent-Rohöl habe den höchsten Stand seit fast sechs Monaten erreicht. Die Nachrichtenagentur verwies auf Sorgen vor weiteren Angebotsausfällen; höhere Ölpreise stützten die Aktien des Energiesektors.
Raffineriemargen vor den Quartalszahlen
Für das operative Geschäft richtet sich der Blick auf die Raffineriemargen. Reuters berichtete am 20. Oktober, Shell und TotalEnergies erwarteten gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg auf das Drei- bis Vierfache.
Shell stellte dabei einen Rekordwert von 42 $ je Barrel in Aussicht. Die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 sollen am 29. Oktober veröffentlicht werden. Der Margenausblick ist damit eine Erwartung des Unternehmens und noch kein gemeldetes Quartalsergebnis.
J.P. Morgan bestätigte am Mittwoch die Kaufempfehlung für Shell und ließ das Kursziel bei 41,00 £. Das Analysehaus änderte damit weder seine Einstufung noch die Zielmarke.
Geplanter Verkauf in Frankreich
Daneben hat Shell einen geplanten Verkauf seines französischen Tankstellennetzes und der zugehörigen Dienstleistungen für Transportkraftstoffe an DCC Energy vereinbart. Medienberichten zufolge umfasst das Geschäft rund 70 Standorte und acht LNG-Anlagen.
Der Abschluss wird im zweiten Quartal 2027 erwartet, vorbehaltlich der Konsultation mit Arbeitnehmervertretern. Die Vereinbarung betrifft damit sowohl das französische Tankstellennetz als auch die damit verbundenen Dienstleistungen für Transportkraftstoffe; der Vollzug steht unter diesem Vorbehalt.
Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 26. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
