Die Stimmung an der Börse bleibt aufgrund neuerlicher Eskalationen im Nahen Osten und erneut steigender Ölpreise eher gedrückt. Der Aktie von Shell spielt diese Entwicklung jedoch in die Karten. Dort stellen die Anleger sich auf noch höhere Margen ein und der Aktienkurs marschiert munter in die Höhe.
Schon seit Wochen freut die Shell-Aktie sich über Rückenwind. Zuspruch gibt es etwa von den Analysten, welche reihenweise die Kursziele erhöhen. Unter anderem erwarten sich JPMorgan, Berenberg und Jefferies nun noch deutlich mehr von dem Titel. Überzeugen kann der Konzern dabei nicht nur als Krisenprofiteur.
Shell verwöhnt die Aktionäre
Zufrieden zeigen sich die Börsenprofis auch mit dem operativen Kurs von Shell. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit darauf, LNG-Kapazitäten zu erhöhen und steht dazu laut Medienberichten in Verhandlungen mit Ägypten und Venezuela. Gleichzeitig arbeitet man aktiv daran, Kosten zu senken und damit die Margen noch weiter zu erhöhen.
Für die Anteilseigner gibt es zusätzlich ein Sahnehäubchen in Form weiterer Aktienrückkäufe. Ein noch bis Anfang Mai laufendes Programm wurde von Shell um 859.000 weitere Aktien aufgestockt. Das dürfte momentan nicht unbedingt notwendig sein, um den Kurs zu stützen. Es steht der Aufwärtsbewegung aber natürlich auch nicht im Wege.
Kaum zu bremsen
Shell Aktie Chart
Das Resultat im Chart weiß zu gefallen. Vor den Ostertagen konnte die Shell-Aktie hierzulande noch die Marke von 40 Euro nehmen und sich bis auf 40,60 Euro steigern. Damit blickt der Titel auf Aufschläge von knapp 28 Prozent seit Jahresbeginn. Sicher vorhersagen lässt sich an der Börse zwar nichts. Die Grundlage für eine Fortsetzung der Rallye ist aber zweifellos vorhanden. Das gilt insbesondere für den Fall, dass es im Irankrieg noch weitere Eskalationen geben sollte.
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