Die Analysten reagieren auf die Eskalation im Nahen Osten, indem die Kursziele für Ölkonzerne munter nach oben angehoben werden. Beim Analysehaus Jefferies werden zwar vor allem Equinor und Repsol als die größten Profiteure der Entwicklung gehandelt. Shell findet aber ebenfalls Beachtung und erfährt eine Erhöhung des Kursziels.
Letzteres wächst von 3.400 auf nun 3.500 Pence und die Empfehlung lautet weiterhin auf „Kaufen“. Die Anleger hätten diese Bestätigung nicht unbedingt gebraucht. Sprunghafte Anstiege bei Öl- und Gaspreisen reichen bereits völlig aus, um dem Kurs Rückenwind zu verleihen. An den hiesigen Märkten ging es am Mittwochmorgen zwar etwas in die Tiefe. Mit einem Kurs von 35,38 Euro bleibt aber ein Plus von 11,4 Prozent seit Jahresbeginn.
Shell Aktie Chart
Der Blick ins Ungewisse
Ob Shell von hier aus noch weiter gen Norden marschieren kann, das lässt sich kaum abschätzen. Abhängen wird die weitere Entwicklung natürlich vom Ölpreis, der seinerseits an die weiteren Ereignisse im Nahen Osten gekoppelt ist. Sollte der dortige Konflikt sich länger hinziehen und die Straße von Hormus über Wochen oder gar Monate unpassierbar bleiben, so dürfte der Ölpreis weiter zulegen.
Die Voraussetzungen dafür scheinen vorhanden zu sein. Den USA mangelt es an einer klaren Strategie bei ihrem Krieg gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump schloss zuletzt auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus.
Shell: Unsicherheit treibt den Kurs
Was bleibt, ist vor allem viel Unsicherheit. Das treibt die Anleger zu Werten, die von der neuerlichen Krise entweder unberührt bleiben oder potenziell sogar davon profitieren können. In letztere Kategorie darf die Shell-Aktie ohne schlechtes Gewissen gepackt werden. Allerdings kann die Lage sich schnell ändern und wer hier investiert, sollte besonders aufmerksam bleiben.
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