Nach dem Kommentar von US-Präsident Trump bezüglich eines möglicherweise bald endenden Irankriegs ging es für die Shell-Aktie am Dienstagmorgen etwas abwärts. So verlor die Öl-Aktie 1,8 % auf 36,4 Euro. Auf 1-Monats-Sicht blieb mit 10,3 % trotzdem ein zweistelliges Plus stehen (Stand: 10.03.2026, 10:00 Uhr).
Shell-Aktie: Ölkonzern verkauft US-Geschäftseinheiten
Derweil trennt sich Shell von zwei traditionsreichen, aber strategisch nicht mehr zentralen Geschäftsbereichen: Jiffy Lube International und der dazugehörigen Premium Velocity Auto Group. Laut Konzernangaben verkauft Shell die beiden Einheiten für 1,3 Milliarden US‑Dollar an den Finanzinvestor Monomoy Capital Partners.
Der Schritt ist klar als Portfoliofokussierung zu verstehen. Jiffy Lube war über zwei Jahrzehnte Teil des US‑Schmierstoffgeschäfts von Shell, machte aber nur rund 6,5 % des gesamten nordamerikanischen Lubricants‑Segments aus.
Shell-Aktie: Managerin spricht von bewusster Kapitalumschichtung
Dennoch: Shell behält nach dem Verkauf seine Kernmarken wie Pennzoil, Quaker State und Rotella sowie die Schmierstoffproduktion, ‑vermarktung und ‑distribution in den USA und Kanada. Parallel dazu wurde eine langfristige Liefervereinbarung geschlossen, sodass Monomoy auch künftig Shell‑Schmierstoffe bezieht.
Machteld de Haan, Shell‑Vorständin für Downstream, Renewables and Energy Solutions, ordnet die Transaktion als bewusste Kapitalumschichtung ein: Ein nicht‑strategischer Vermögenswert wird monetarisiert, um Mittel in Bereiche mit höheren Renditen zu lenken. Der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
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