Auch wenn die Shell-Aktie seit Beginn des Iran-Kriegs unterm Strich deutlich zugelegt hat, ist der Titel auch negativ von den Kampfhandlungen betroffen. Das musste der Ölkonzern kürzlich einräumen.
Shell-Aktie: Pearl‑GTL‑Anlage in Katar angegriffen
So hat Shell nach dem iranischen Angriff auf das katarische Energiezentrum Ras Laffan erhebliche Schäden an der Pearl‑GTL‑Anlage bestätigt. Laut Medienberichten wurde die Gasaufbereitungsanlage am 18. März getroffen, ein Brand brach aus und konnte gelöscht werden. Das Personal blieb unverletzt, die Anlage befindet sich inzwischen in einem sicheren Zustand. Das genaue Ausmaß der Schäden wird noch untersucht.
In einer offiziellen Pressemeldung ergänzte der Ölkonzern, dass eine der beiden Produktionslinien („Trains“) beschädigt wurde. Pearl GTL – die weltweit größte Gas‑to‑Liquids‑Anlage – war bereits zuvor wegen der Blockade der Straße von Hormus nur eingeschränkt in Betrieb. Nach dem Angriff wurde die gesamte Produktion gestoppt, um Schäden zu bewerten und die Sicherheit zu gewährleisten. Auch die LNG‑Produktion in Katar ist seit Anfang März heruntergefahren.
Shell arbeitet eng mit QatarEnergy und den Behörden zusammen, um die Auswirkungen auf die gesamte Energieinfrastruktur in Ras Laffan zu klären. Der Angriff ist Teil einer Serie iranischer Attacken auf Energieanlagen in der Region – als Vergeltung für den israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars.
Shell-Aktie: Gigantische Anlage stellt wichtige Petro-Produkte her
Zur Einordnung: Pearl GTL gilt als größte Gas‑to‑Liquids‑(GTL)-Anlage der Welt. Sie wandelt Erdgas in hochwertige Flüssigkraftstoffe und petrochemische Produkte um – etwa Diesel, Naphtha, Schmierstoffe und Wachse.
Die Anlage besteht aus zwei identischen Produktionslinien („Trains“) gleicher Größe, die zusammen 140.000 Barrel Öläquivalent pro Tag erzeugen und dafür 1.600 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag verarbeiten.
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