SFC Energy-Aktie: Mehr glück im nächsten Jahr?

Trotz Kursverlusten und Prognosekorrekturen erhält SFC Energy einen 3,2-Millionen-Euro-Auftrag aus Indien und hofft auf Erholung im kommenden Jahr.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • 3,2 Millionen Euro Auftrag aus Indien
  • Wartungsvertrag für Verteidigungsministerium
  • Branchenweite Investitionszurückhaltung belastet

Die SFC Energy-Aktie erlebte in diesem Jahr heftige Rücksetzer, was vor allem auf Enttäuschungen bei den Zahlen zurückzuführen war. Anfang August musste die Prognose zurückgefahren werden. Etwas später wurden dann auch noch Verluste für das dritte Quartal gemeldet. Das ist in der Branche zwar nicht unüblich, doch die Anteilseigner von SFC Energy sind rote Zahlen nicht gewöhnt.

Die Talfahr der Aktie setzt sich bis vor Kurzem fort und mündete in einem neuen 52-Wochen-Tief bei nur noch 11,32 Euro. Verglichen mit den Höchstständen hatte der Kurs sich bereits mehr als halbiert. Doch das Unternehmen macht Hoffnung darauf, im kommenden Jahr zurück auf den Wachstumspfad zu gelangen.

SFC Energy mit neuem Auftrag

Unterstrichen wurde dieses Versprechen jüngst ein wenig mit einem neuen Auftragseingang aus Indien. 3,2 Millionen Euro erhält SFC Energy für einen Wartungsvertrag für taktische Brennstoffzellenlösungen des indischen Verteidigungsministeriums. Daran zeigt sich auch die zunehmende Bedeutung der Technologie im boomenden Rüstungssegment.

Den Anlegern verhalf das zumindest zu etwas mehr Zuversicht. Die SFC Energy-Aktie konnte sich in dieser Woche wieder um bescheidene 4,7 Prozent verbessern und ihren Kurs auf 12,46 Euro befördern. Es könnte der erste Schritt auf dem Weg zu besseren Zeiten sein. Gleichwohl bestehen auch noch zahlreiche Unsicherheiten.

SFC Energy Aktie Chart

Blick ins Ungewisse

Das Management von SFC Energy hat sich eigentlich nicht allzu viel zu Schulden kommen lassen. Zu leiden hat das Unternehmen aber unter politischen Entwicklungen. Auf Zölle hatte man sich mit einer lokalen Fertigung in den USA bereits eingestellt. Doch die zermürbende Zurückhaltung anderswo bei Investitionen in Brennstoffzellenprojekte nagt an den Aussichten. Ob es 2026 nun wieder mehr in Richtung Erneuerbare gehen wird oder doch der Trend zu anderen Energieformen fortgeführt wird, bleibt abzuwarten.

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