Die Aktie von ServiceNow gerät kräftig unter Druck. In nur 21 Handelstagen verliert das Papier rund 24 Prozent. Anleger fürchten schwächere Abo-Zuwächse. Dazu kommt die Angst, dass KI klassische SaaS-Modelle angreift. Die Nervosität wächst.
ServiceNow Aktie Chart
ServiceNow steht fundamental gut da
Dabei stehen die Fundamentaldaten solide da. ServiceNow kommt auf rund 13 Milliarden Dollar Umsatz. Das Geschäft wächst mit gut 20 Prozent pro Jahr. Die operative Marge liegt im zweistelligen Bereich. Schulden spielen kaum eine Rolle. Die Bilanz wirkt stabil. Das Problem liegt woanders: Die Bewertung bleibt ambitioniert. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis bewegt sich auf hohem Niveau. Investoren zahlen also viel für Wachstum.
Droht ein tieferer Absturz?
Ein Minus von weiteren 20 oder 30 Prozent ist nicht ausgeschlossen. Ein Rückfall in Richtung 70 Dollar würde viele Anleger testen.
Der Blick in die Vergangenheit macht Mut – mit Einschränkungen. 2022 brach die Aktie von ServiceNow im Zuge des Inflationsschocks um mehr als 50 Prozent ein. Später holte sie die Verluste komplett auf. Auch während der Corona-Panik 2020 und bei früheren Marktkorrekturen fiel der Kurs stark, drehte jedoch wieder nach oben.
Was heißt das für Anleger?
ServiceNow bleibt operativ stark, aber teuer bewertet. In nervösen Marktphasen reagieren hoch bewertete Tech-Werte besonders empfindlich. Wer investiert, setzt auf weiteres Wachstum und darauf, dass KI eher Rückenwind als Bedrohung wird. Kurzfristig bleibt das Papier anfällig. Langfristig könnte sich Geduld auszahlen.
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