Die Softwarebranche steckt tief im Ausverkauf. Viele Titel verlieren massiv an Wert. Auch ServiceNow gerät unter Druck. Seit Jahresbeginn rauscht die Aktie um rund 30 Prozent nach unten.
Anleger fürchten, dass Künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell des Konzerns angreift. Dazu kommt Kritik an teuren Zukäufen, etwa der milliardenschweren Übernahme des Cyber-Sicherheitsanbieters Armis.
ServiceNow: Chef schlägt zu!
Jetzt setzt Konzernchef Bill McDermott ein starkes Zeichen. Er will Ende Februar Aktien im Wert von drei Millionen Dollar kaufen. Gleichzeitig stoppen er und weitere Führungskräfte ihre automatischen Verkaufsprogramme. Das Management greift also selbst zu, statt weiter zu verkaufen. Beobachter werten das als klares Signal: Die Chefetage hält den Kurs für zu niedrig.
ServiceNow Aktie Chart
Kurzzeitig springt die Aktie nach oben. Doch die Erholung verpufft schnell. Der gesamte Sektor bleibt unter Druck. Der große Software-ETF verliert ebenfalls deutlich. Viele Investoren werfen derzeit alle Tech-Werte in einen Topf. Sie unterscheiden kaum zwischen soliden Geschäftsmodellen und echten Problemfällen.
ServiceNow kämpft zudem mit gebremstem Wachstum. Der Ausblick enttäuscht. Immerhin treibt das Unternehmen sein KI-Geschäft kräftig voran. Die wiederkehrenden KI-Erlöse legen stark zu. Zusätzlich startet der Konzern ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Auch andere Tech-Manager greifen zu. Insiderkäufe häufen sich.
Was heißt das für Anleger?
Insiderkäufe gelten oft als Vertrauensbeweis. Sie können eine Trendwende andeuten. Doch sie garantieren keinen schnellen Kursanstieg. Wer investiert, sollte die Risiken im Blick behalten. Der Markt bleibt nervös. KI verändert die Branche rasant. Chancen sind da. Aber Schwankungen bleiben hoch.
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