Die Aktie von ServiceNow erlebt einen Absturz, der Anleger schockt. Innerhalb eines Jahres ist die Aktie um über 40 Prozent gefallen. Das passierte, obwohl die Umsätze leicht stiegen. An der Wall Street wächst die Nervosität. Viele fragen: Was läuft hier schief?
ServiceNow Aktie Chart
ServiceNow: Hinter den Kulissen brodelt es
Künstliche Intelligenz sorgt für Angst. Investoren fürchten, dass neue KI-Tools die Software von ServiceNow angreifen oder ersetzen könnten. Gleichzeitig bremst der Konzern seine eigene Zukunftserwartung. Die Prognose für 2026 enttäuscht den Markt. Analysten hatten mehr erwartet.
Hinzu kommt eine riskante Shoppingtour. ServiceNow kaufte zuletzt mehrere teure Firmen wie Moveworks und Armis. Viele Aktionäre zweifeln, ob sich diese Deals auszahlen. Sie sehen eher Kosten als Chancen.
ServiceNow: Gute Zahlen retten (noch) nicht!
Die Zahlen aus dem vierten Quartal konnten die Stimmung nicht retten. Zwar übertraf ServiceNow die Umsatzziele und die bereinigten Gewinne. Doch der verwässerte Gewinn je Aktie blieb hinter den Erwartungen zurück. Daraufhin fiel der Kurs an einem einzigen Tag um elf Prozent.
Auch kosmetische Maßnahmen halfen nicht. Ein 5:1-Aktiensplit und ein fünf Milliarden Dollar schweres Rückkaufprogramm sollten Vertrauen schaffen. Stattdessen dominierte die Panik.
ServiceNow: Muster?
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt das Muster. In Krisen stürzt die Aktie besonders hart ab. 2018 verlor sie fast 30 Prozent. In der Corona-Zeit rutschte sie erneut tief ins Minus. 2022 traf die Inflation den Wert noch stärker.
Trotzdem bleibt ServiceNow operativ solide. Die Produkte laufen. Die Kundenbasis wächst. Doch die Börse handelt Zukunft, nicht Gegenwart. Genau hier liegt das Problem. Solange Zweifel an KI, Übernahmen und Ausblick bestehen, bleibt die Aktie ein Spielball der Angst.
Fazit: ServiceNow steht zwischen Chance und Absturz. Wer einsteigt, braucht starke Nerven.
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