Nur kurz nachdem eine potenziell schwere Sicherheitslücke bei ServiceNow bekannt wurde, kündigte das Unternehmen die Übernahme von Armis an, um die eigene Stellung in Sachen Cybersecurity zu verbessern. Das klingt im ersten Moment nach einer guten Partie, doch aus Anlegersicht hat die Sache einen gewaltigen Haken.
Fließen sollen für die Übernahme 7,75 Milliarden US-Dollar, womit es für ServiceNow die mit Abstand größte Übernahme in der Firmengeschichte wäre. Das kann sich auf lange Sicht lohnen. Für den Moment befürchten die Anteilseigner aber negative Auswirkungen auf die Liquidität in ohnehin schon angespannten Zeiten.
Bullen auf dem Rückzug
Die Reaktion fiel daher negativ aus und der Abwärtstrend der ServiceNow-Aktie nahm in der vergangenen Woche noch einmal an Tempo auf. Allein am Freitag verlor das Papier um 2,9 Prozent an Wert und landete mit 127,31 Dollar nur knapp über dem 52-Wochen-Tief. Auf Jahressicht sind bereits Abschläge von knapp 40 Prozent zu beklagen.
ServiceNow Aktie Chart
Dem gegenüber stehen noch immer recht optimistische Analysten. Zwar gingen die Kursziele zuletzt eher zurück, liegen aber in den meisten Fällen noch bei oder über der 200-Dollar-Marke. Ausgegangen wird dabei von einer Nachfrage, die sich im Jahr 2026 mindestens stabil entwickeln wird.
Jetzt wird es spannend bei ServiceNow
Bereits Ende Januar werden von ServiceNow neue Zahlen erwartet. Dann dürfte sich auch abzeichnen, ob die Analysten mit ihren doch recht freundlichen Aussichten möglicherweise richtig liegen oder die Skeptiker noch mehr Rückenwind erfahren. Charttechnisch bleibt die Lage derweil für den Moment recht klar. Die ServiceNow-Aktie erfüllt sämtliche Anzeichen für einen waschechten Abwärtstrend. Da ist es keine Schande, die nächsten Neuigkeiten von der Seitenlinie aus zu verfolgen.
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