ServiceNow-Aktie: Weitere Stolpersteine!

ServiceNow meldet Rekordakquisition von Armis für 7,75 Milliarden Dollar, während die Aktie auf ein Jahrestief fällt. Analysten bleiben trotz Kurszielsenkungen optimistisch.

Auf einen Blick:
  • Rekordübernahme im Sicherheitssegment belastet Aktienkurs
  • Aktie notiert rund 35 Prozent unter Vorjahresniveau
  • Analysten bestätigen überwiegend positive Bewertungen
  • Quartalsbericht Ende Januar als nächste Schlüsselmarke

ServiceNow hat mit der angekündigten Übernahme von Armis für 7,75 Milliarden US-Dollar die größte Akquisition in der Firmengeschichte gemeldet – und die Aktie fiel gleichzeitig auf ein neues 52-Wochen-Tief. Anleger wägen nun die kurzfristigen charttechnischen Belastungen gegen die strategische Expansion im Sicherheitsgeschäft ab. Kann der Gewinnbericht Ende Januar den Abwärtstrend stoppen?

Die Übernahme

ServiceNow zahlt 7,75 Milliarden USD in bar für Armis. Der Vorstand begründet den Schritt mit der Absicht, das Marktpotenzial im Bereich Security und Risk deutlich zu erweitern. Große Barkäufe belasten kurzfristig in der Regel die Liquidität und bergen Integrationsrisiken, was den Aktienkurs zusätzlich belasten kann.

Chartbild und Marktstimmung

Die Aktie fiel zuletzt auf 135,73 USD und liegt damit rund 35 % unter dem Niveau von vor zwölf Monaten. Zu dieser Schwäche trägt eine insgesamt zurückhaltende Stimmung im SaaS-Sektor bei; Investoren reagieren vorsichtiger auf hoch bewertete Technologiewerte. Parallel veröffentlichte ServiceNow einen Patch für eine kritische Sicherheitslücke, die theoretisch User-Impersonation erlaubte. Die Lücke wurde zeitnah geschlossen, solche Meldungen erhöhen jedoch in der aktuellen Lage die Nervosität institutioneller Anleger.

ServiceNow, Inc. Aktie Chart

Analysten & Ausblick

Mehrere Häuser passten ihre Kursziele an, behielten aber überwiegend positive Ratings bei:
– Evercore ISI: Bestätigung des „Outperform“ am 14. Januar mit Kursziel 225 USD; genannt wurden stabile Nachfrage und die KI-Initiative „Now Assist“.
– Goldman Sachs: Initiierte Coverage mit „Buy“ und Kursziel 205 USD (rund 40 % Potenzial vom aktuellen Niveau).
– Oppenheimer: Ziel gesenkt von 230 auf 200 USD, Rating „Outperform“ bleibt.
– Stifel: Ziel ebenfalls auf 200 USD (vorher 230), mit Verweis auf eine vorsichtigere Einschätzung des US-Bundesgeschäfts.

Der Quartalsbericht am 28. Januar dürfte die entscheidende Wegmarke sein. Positive Zahlen kombiniert mit klaren Aussagen zur Integration von Armis und ohne neue Sicherheitsvorfälle würden die Chancen auf eine Stabilisierung erhöhen. Bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück, ist mit anhaltendem Abwärtsdruck zu rechnen.

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