ServiceNow-Aktie: Im freien Fall – Erholung nur eine Falle?

Schwarze Woche für Software-Aktien: ServiceNow bricht ein, KI-Sorgen dominieren – und plötzlich wirkt die Bewertung gnadenlos.

Auf einen Blick:
  • ServiceNow-Aktie: Erholung der Vorwoche klar gescheitert
  • Massiver Abverkauf bei sehr hohem Volumen
  • KI-Sorgen treffen hoch bewertete Softwarewerte
  • Fundamentaldaten stabil, Marktstimmung schwach
  • Kurzfristig hohes Risiko, Geduld gefragt

Schon wieder eine ganz schwarze Woche für ServiceNow. Die kurze Erholung der Vorwoche entpuppt sich im Rückblick als reine technische Gegenbewegung – und diese ist krachend in sich zusammengefallen. Am 29. Januar verlor die Aktie fast zehn Prozent bei extrem hohem Volumen.

Das ist kein Zufall, sondern ein klares Zeichen von Stress im Markt.

Der Hintergrund ist bekannt: steigende KI-Ausgaben der Tech-Giganten verunsichern Anleger. Investoren fürchten, dass sich die Spielregeln im Softwaremarkt schneller ändern als erwartet. In diesem Umfeld werden hoch bewertete Titel konsequent abverkauft. ServiceNow steht dabei besonders im Fokus. Ein KGV von über 90 für 2025 wirkt plötzlich nicht mehr erklärbar, selbst bei weiter wachsendem Umsatz und Gewinn.

ServiceNow Aktie Chart

Zwar bleibt die Bilanz stark, die Netto-Cash-Position hoch und mehrere Analysten halten an ihren Kaufempfehlungen fest. Doch der Markt hört aktuell nicht auf Analysten, sondern auf Risiko. Erst die Stabilisierung des Gesamtmarkts dürfte auch ServiceNow wieder Luft verschaffen.

Bis dahin bleibt Vorsicht angesagt.

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