Die Angst vor der Künstlichen Intelligenz drückt auf die Kurse im Software-Sektor. Auch ServiceNow kämpft an einer kritischen Unterstützungslinie. Im Hintergrund zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab. Großinvestoren bauen ihre Positionen massiv aus.
Heritage Investors Management Corp erhöhte seinen Anteil um fast 500 Prozent. Auch IFP Advisors kaufte kräftig zu. Vanguard und Nordea zogen im gleichen Schritt mit. Mittlerweile halten institutionelle Anleger gut 87 Prozent aller ausstehenden Aktien.
Insider nutzten die Phase für Gewinnmitnahmen. Sie verkauften in den vergangenen drei Monaten Papiere für rund 2,9 Millionen US-Dollar. Das fällt angesichts der massiven Käufe der Großinvestoren kaum ins Gewicht.
Starkes Quartal und neue KI-Ziele
Operativ läuft es rund. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um gut 22 Prozent auf 3,77 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie traf exakt die Erwartungen des Marktes. Auch das Abo-Wachstum übertraf die internen Prognosen.
Auf der Hausmesse „Knowledge 2026“ präsentierte das Management seine Antwort auf die KI-Angst. Neue Werkzeuge wie „Otto“ sollen Arbeitsprozesse automatisieren. Das Ziel: ServiceNow will den Branchenumbruch für sich nutzen. Der Vorstand hob im Anschluss die langfristigen Umsatzziele für diesen Bereich an.
Analysten bleiben optimistisch
Die Wall Street blickt mehrheitlich positiv auf die Aktie. Citic Securities senkte das Kursziel zwar kürzlich auf 140 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf. Andere Banken bewerten das Potenzial ähnlich:
- Morgan Stanley: 180 US-Dollar (Overweight)
- Canaccord Genuity: 145 US-Dollar (Buy)
- Oppenheimer: 130 US-Dollar (Outperform)
- Cantor Fitzgerald: 122 US-Dollar (Overweight)
Aktuell pendelt das Papier um die Marke von 100 US-Dollar. Damit notiert der Titel mitten in einer wichtigen Unterstützungszone. Der Börsenwert liegt bei knapp 103 Milliarden US-Dollar. Eine starke freie Cashflow-Marge von über 33 Prozent stützt das aktuelle Bewertungsniveau fundamental.
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 22. Mai liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
