ServiceNow Aktie: Bank of America hebt auf 130 Dollar

ServiceNow-Aktie erholt sich dank KI-Optimismus. Analysten sehen den Workflow-Spezialisten als Profiteur der neuen Technologie.

Auf einen Blick:
  • Bank of America erhöht Kursziel
  • ServiceNow als KI-Gewinner eingestuft
  • Quartalsumsatz steigt auf 3,77 Milliarden
  • Neues Vertriebsmodell mit Fokus auf KI

Monatelang fürchteten Anleger das Ende klassischer Software-Modelle durch Künstliche Intelligenz. Nun dreht sich die Stimmung drastisch. Die Aktien von ServiceNow sprangen diese Woche um mehr als zehn Prozent nach oben. Die Bank of America sieht den Konzern als klaren KI-Gewinner.

Vom Verlierer zum KI-Profiteur

Am Dienstag schloss die Aktie bei knapp 102 US-Dollar. Die Analysten setzten nun ein neues Kursziel von 130 US-Dollar. Sie stuften das Papier wieder auf „Kaufen“ ein. Zuvor hatte der Workflow-Spezialist innerhalb eines Jahres massiv an Börsenwert verloren. Der Grund war die Angst vor der sogenannten „SaaSpocalypse“. Investoren befürchteten, dass große Sprachmodelle die Plattformen entwerten.

Die Realität sieht offenbar anders aus. Bank of America bewertet die tief integrierten IT- und HR-Prozesse von ServiceNow als strukturell sicher. Statt überflüssig zu werden, dient die Software künftig als zentrale Steuerungsebene für autonome KI-Agenten. Nvidia-Chef Jensen Huang stützt diese Sichtweise. Er bezeichnete agentische KI kürzlich als klaren Mehrwert für Softwareunternehmen.

Starkes operatives Geschäft

Die operative Entwicklung stand ohnehin im Kontrast zum Kursverfall. Der freie Cashflow beschleunigte sich zuletzt spürbar. Bis Ende April kletterte der Quartalsumsatz auf 3,77 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von gut 22 Prozent. Die Kunden blieben dem Unternehmen enorm treu.

Ein Auslöser für den vorherigen Abverkauf war der schwächere Ausblick auf die Marge. Das Management peilte hier zuletzt 81,5 Prozent an. Kosten für die Armis-Übernahme und verzögerte Abschlüsse im Nahen Osten drückten auf den Gewinn. Um dem Preisdruck durch KI zu entgehen, ändert das Unternehmen nun sein Vertriebsmodell.

Die Folge: Rund die Hälfte der neuen Verträge basiert nicht mehr auf klassischen Nutzerlizenzen. ServiceNow positioniert sich mit seiner Plattform „Otto“ stattdessen als KI-Kontrollturm für Konzerne. Bis zum Jahr 2030 will das Management den Abo-Umsatz auf 30 Milliarden US-Dollar steigern. Der aktuelle Kursanstieg zeigt das wachsende Vertrauen der Anleger in diese Strategie.

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