Der Markt reagiert prompt auf die Nachricht. Select Medical wird übernommen und verschwindet damit von der Börse. Ein Konsortium um Executive Chairman Robert A. Ortenzio und Senior Executive VP Martin F. Jackson schnappt sich das Unternehmen für insgesamt 3,9 Milliarden Dollar. Mit dabei ist auch die Beteiligungsgesellschaft Welsh, Carson, Anderson & Stowe. Die Aktie reagierte im nachbörslichen Handel mit deutlichen Kursgewinnen.
Die Übernahme ist bereits in trockenen Tüchern. Eine definitive Vereinbarung wurde unterzeichnet. Für Anleger bedeutet das Klarheit über den weiteren Verlauf. Der Buyout läuft auf einen festen Preis von 16,50 Dollar je Aktie hinaus, wie aus den Meldungen hervorgeht.
Management übernimmt selbst das Ruder
Interessant an der Transaktion ist die Konstellation. Mit Ortenzio und Jackson sind zwei Führungskräfte direkt am Kaufkonsortium beteiligt. Das Management übernimmt also faktisch selbst die Kontrolle und nimmt das Unternehmen von der Börse. Solche Management-Buyouts sind nicht ungewöhnlich, werfen aber immer die Frage auf, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt sein soll.
Das Unternehmen wird mit 3,9 Milliarden Dollar bewertet. Diese Summe erscheint dem Konsortium offenbar attraktiv genug, um Select Medical komplett zu übernehmen. Für bestehende Aktionäre endet damit die Börsengeschichte des Unternehmens. Die Entscheidung ist gefallen, jetzt heißt es abwarten auf den Vollzug der Transaktion.
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