Seagate Aktie: Broadcom lässt Mozaic-Laufwerke zu

Symbolbild, KI-generiert

Seagates SMR-Festplatten stehen erstmals auf Broadcoms Anbieterliste; Microsoft Azure hat die Kombination mit dem Adapter qualifiziert.

Auf einen Blick:
  • Erste SMR-Laufwerke auf Broadcoms Liste
  • Azure schließt Adapterqualifizierung ab
  • Morgan Stanley hebt Kursziel auf 1.200 Dollar
  • Wells Fargo senkt Kursziel auf 865 Dollar

Seagate hat heute die Aufnahme seiner Mozaic-HAMR-Festplatten mit SMR-Konfiguration in Broadcoms Liste zugelassener Anbieter für dessen Host-Bus-Adapter bekannt gegeben. Nach Angaben des Unternehmens sind sie die ersten und bislang einzigen SMR-Laufwerke auf dieser Liste. Die Freigabe betrifft den Einsatz der Laufwerke in Speicherinfrastrukturen für künstliche Intelligenz und Cloud-Anwendungen.

Microsoft Azure schließt Qualifizierung ab

Microsoft Azure Storage hat nach Angaben von Seagate außerdem die Qualifizierung des Broadcom-Adapters mit Seagates Kombination aus HAMR- und SMR-Technologie abgeschlossen. Das Unternehmen bezeichnet diesen Schritt als Meilenstein für das Zusammenspiel der Komponenten beim Einsatz hochkapazitiver Speicher in Hyperscale-Infrastrukturen.

Bereits am 14. Oktober hatte Seagate angekündigt, am 27. Oktober nach US-Börsenschluss die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2027 vorzulegen. Die begleitende Telefonkonferenz ist für 14 Uhr pazifischer Zeit beziehungsweise 17 Uhr an der US-Ostküste angesetzt.

Analysten verwiesen auf Festplattennachfrage

Vor gut drei Wochen hob Morgan Stanley Medienberichten zufolge das Kursziel für Seagate von 1.187 $ auf 1.200 $ an. Das Haus behielt seine überdurchschnittliche Gewichtung bei und erklärte die Aktie erneut zum bevorzugten Wert im IT-Hardware-Sektor. Zur Begründung verwies es auf stärkere Fundamentaldaten im Festplattengeschäft; der Ausverkauf habe die Risiken für den Aufschwung überzeichnet.

Wells Fargo hatte vor gut drei Wochen dagegen sein Kursziel von 1.180 $ auf 865 $ gesenkt und die überdurchschnittliche Gewichtung beibehalten. Medienberichten zufolge begründete Analyst Joseph Quatrochi die Kürzung mit der schwächeren Kursentwicklung gegenüber dem breiteren Chipsektor. Zugleich bezeichnete er den Toshiba-bezogenen Ausverkauf als überzogen und erklärte, die Nachfrage nach Festplatten übersteige weiterhin das Angebot.

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