Auch die Schaeffler-Aktie konnte sich dem am Mittwoch wieder eingetrübten Börsenumfeld nicht entziehen und verlor am späten Vormittag 1,8 % auf 7,45 Euro (Stand: 11.03.2026, 11:00 Uhr).
Schaeffler-Aktie: Kooperation mit Leju Robotics
Hoffnung setzt der Industriezulieferer derweil auf einen Mega-Markt, der in den kommenden Jahren so richtig Fahrt aufnehmen dürfte: die Robotik. Konkret hat Schaeffler kürzlich eine strategische Partnerschaft mit Leju Robotics geschlossen, einem führenden chinesischen Hersteller humanoider Roboter.
Die Kooperation ist Schaefflers erste Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus China und soll den Einsatz humanoider Systeme in industriellen Anwendungen wie Fabrikinspektion, Logistik, Gerätebedienung und Mensch‑Roboter‑Interaktion vorantreiben.
Schaeffler-Aktie: Humanoide Roboter sollen bald Industriealltag sein
Der Konzern sieht humanoide Robotik als eines seiner zentralen Wachstumsfelder und plant, bis 2035 eine mittlere vierstellige Zahl humanoider Roboter in den eigenen Produktionsstandorten einzusetzen. Schaeffler liefert dafür wesentliche Schlüsselkomponenten – von Wälzlagern und Präzisionsgetrieben über Motoren und Sensoren bis hin zu Thermo‑ und Batteriemanagementsystemen.
Mit seinen acht Produktfamilien und zwölf Kernfertigungstechnologien positioniert sich das Unternehmen nach eigenen Angaben als bevorzugter Technologiepartner im globalen Robotik-Ökosystem.
Leju Robotics wiederum bringt Expertise in Forschung, Entwicklung und Industrialisierung humanoider Roboter ein. Beide Unternehmen wollen ihre Stärken bündeln, um industrielle Anwendungsszenarien zu entwickeln, Daten zu sammeln, Modelle weiterzuentwickeln und die nächste Generation humanoider Systeme schneller zur Marktreife zu bringen.
Schaeffler-Aktie: Billionen-Markt in Aussicht
Morgan Stanley hält es für möglich, dass der Markt für humanoide Roboter bis Mitte des Jahrhunderts auf gigantische 5 Billionen Dollar anwachsen könnte. Die Experten erwarten, dass solche Maschinen, die optisch dem Menschen ähneln, ab Ende der 30er- und Anfang der 40er-Jahre in extrem hoher Stückzahl auf den Markt kommen werden.
Bis zur Jahrhundertmitte könnten demnach knapp 1 Milliarde Einheiten weltweit aktiv sein – sowohl in der Industrie als auch in Privathaushalten. China wird laut Morgan Stanley hier wohl führend sein.
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