SAP wächst stark im Cloud- und KI-Geschäft, verdient gut, hält die Kosten im Griff und sieht sich für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt.
Zahlen Q4/25 SAP im Überblick
| Kennzahl | Gemeldet | Vorjahr |
| Umsatz | 9,68 Mrd. Euro | 9,37 Mrd. Euro |
| Gewinn | 1,89 Mrd. Euro | 1,61 Mrd. Euro |
| Free Cashflow | 1,03 Mrd. Euro | – 0,90 Mrd. Euro |
| Auftragsbestand | 21,05 Mrd. Euro | 18,07 Mrd. Euro |
Die wichtigen Clouderlöse sind um 19 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro gewachsen. Dennoch sind Investoren besorgt, denn as Wachstum flacht ab. Vor einem Jahr wuchs es noch um 27 Prozent.
Ähnlich ist es auch mit dem Auftragsbestand. Er wuchs zwar um 16 Prozent, doch vor einem Jahr lag das Wachstum noch bei 32 Prozent.
SAP: Ausblick für 2026
Der Vorstand ist sicher: 2026 wird ein gutes Jahr.
Ausblick 2026 SAP im Überblick
| Kennzahl | Prognose |
| Umsatz | plus 12 – 13 Prozent |
| ber. EBIT | plus 14 – 18 Prozent |
| Cloudumsatz | plus 23 – 25 Prozent |
Christian Klein, der SAP-Chef, betonte die Stärke des vierten Quartals, vor allem die des Cloud-Geschäfts. Viele neue Aufträge sorgen für volle Auftragsbücher und geben eine gute Grundlage für weiteres schnelles Wachstum bis 2027. KI, so Klein weiter, spielt dabei eine immer größere Rolle und ist inzwischen in den meisten Cloud-Verträgen enthalten.
Ähnlich sieht es der Finanzchef von SAP Dominik Asam. 2025 seit finanziell ein erfolgreiches Jahr gewesen und der Gewinn und freier Cashflow entwickelten sich besser als erwartet. Die Strategie, so Asam weiter, die Kosten in den Griff zu bekommen. Er hob auch das starke Wachstum im Cloud-Geschäft hervor, das langfristig für stabile und steigende Erträge sorgen soll.
SAP: Aktie fällt
Trotz des gestiegenen Umsatzes und Gewinn startete die SAP-Aktie mit einem Minus von über 10 Prozent in den Handel. Investoren sorgen sich um die nachlassende Dynamik beim Wachstum der Cloud und der Auftragsbestandes.
Mit einem KGV von unter 30 ist SAP derzeit eher günstig bewertet. Das Vorwärts-KGV, das die erwarteten Gewinne der kommenden Jahre als Grundlage nimmt, liegt sogar bei unter 20. SAP bleibt daher eine Qualitätsaktie. Anleger können daher eine Bodenbildung abwarten und dann eine Position aufbauen.
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