Nach ihrem Einbruch schien die Aktie von SAP bereits wieder auf einem guten Weg. Trotz im Vorfeld optimistischer Analysten waren die Papiere des Software-Konzerns am vergangenen Donnerstag nach Zahlen von zuvor 196 Euro bis auf 162 Euro abgesackt, insbesondere aufgrund des lahmenden Cloud-Geschäfts. Zum Wochenstart aber verbesserte sich die SAP-Aktie wieder deutlich, erreichte am Dienstag im Tagesverlauf kurzzeitig 178 Euro. Doch dann traf sie die zweite Welle, die zweite Verkaufswelle.
SAP-Aktie rutschte kurzzeitig unter 160 Euro
Will heißen: Schon am Dienstagabend war der Zugewinn im Xetra-Handel bis auf 167 Euro zusammengeschmolzen, am Mittwoch rutschte SAP sogar kurz unter die Marke von 160 Euro, bevor sie sich wieder auf 167 Euro erholte. Was die Anleger derart panisch reagieren ließ, ist unklar. Die Analysten hatten ihre Erwartungen an die Aktie zwar mehrheitlich etwas zurückgeschraubt. Allerdings liegen die meisten Kursziele noch immer weit jenseits der 200 Euro.
- Barclays: 240,00 Euro
- Jefferies: 290,00 Euro
- UBS: 255,00 Euro
- Berenberg Bank: 250,00 Euro
Wie üblich enthielten die Quartalsresultate des Softwarekonzerns Licht und Schatten, begründete Jefferies-Analyst Charles Brennan in einer ersten Reaktion sein Votum. Die Debatte dürfte sich vor allem um den Cloud-Auftragsbestand drehen. Dem gegenüber stünden „der insgesamt robuste Ausblick“, erste Hinweise auf die Ziele für 2027 und die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms, was das Vertrauen des Managements in die künftige Geschäftsentwicklung widerspiegele, so Brennan.
SAP-Kursziel bei 320 Euro belassen
Noch einen Schritt weiter ging Mohammed Moawalla von der US-Investmentbank Goldman Sachs: Er hatte die Einstufung für SAP am Donnerstag, direkt nach den Quartalszahlen, mit einem Kursziel von sogar 320 Euro auf „Buy“ belassen – was aktuell fast einer Kursverdopplung gleichkäme. Der Analyst rechnet mit „sehr moderat sinkenden Umsatzerwartungen für 2026“, wie er schrieb. Am Ergebniskonsens für die Walldorfer dürfte sich kaum etwas ändern. Die Anleger haben, stand jetzt, eine andere Auffassung.
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