Auch am Donnerstagvormittag geht es mit der SAP-Aktie um über zwei Prozent bergab. Der Kurs des deutschen Software-Konzerns setzt damit seine Talfahrt der letzten Tage unbeirrt fort. Die Kursverluste der letzten drei Monate summieren sich auf über 20 Prozent. Was zieht die SAP-Aktie so stark nach unten?
Die Sorge ist groß
Es ist die Sorge, dass KI-Modelle zunehmend etablierten Software-Konzernen das Geschäft streitig machen. Bekanntermaßen ist Künstliche Intelligenz bereits in der Lage, mehr oder weniger komplexe Programmiercodes zu erstellen.
Ob KI es in Zukunft auch schaffen wird, die komplexe Unternehmenssoftware von SAP zu ersetzen, ist jedoch eine ganz andere Frage. Die jüngste Kursentwicklung der SAP-Aktie zeigt jedoch, dass die Börse zunehmend Sorge davor hat, dass das tatsächlich der Fall sein könnte.
SAP ist mit dieser Sorge nicht alleine. Auch die US-Technologiegiganten Adobe und Oracle kamen in den letzten Monaten aufgrund dieser Befürchtung massiv an der Börse unter die Räder.
Wie schwer die Einschätzung des zukünftigen Potenzials von KI fällt, zeigen auch die weit auseinanderliegenden Kursziele von Analysten. Während die Investmentbank Jefferies mit einem Kursziel von 290 Euro extrem bullisch in Bezug auf die SAP-Aktie eingestellt ist, ist die britische Großbank HSBC mit einem fairen Wert von 178 Euro sehr skeptisch.
Diesen Vorteil hat SAP
Noch ist das Angebot von SAP in Sachen KI recht überschaubar. Der große Burggraben des deutschen Konzerns gegenüber KI-Anbietern ist jedoch die enorme Verbreitung der Software in Unternehmen.
Viele Unternehmen haben über mehrere Jahre die Software-Bausteine von SAP zu riesengroßen und komplexen Systemen zusammengefügt. Vor diesem Hintergrund ist es eher unwahrscheinlich, dass KI-Tools innerhalb kurzer Zeit SAP in der Unternehmenswelt ersetzen wird.
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