SAP kann einen prominenten Referenzerfolg für sein Cloudgeschäft verbuchen: Der US-Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin hat mehrere Lösungen aus der SAP SuccessFactors-Produktfamilie erfolgreich in Betrieb genommen. Die Einführung ist Teil einer umfassenden Modernisierung der Personalverwaltung bei Lockheed Martin.
Zum Einsatz kommen SAP SuccessFactors Employee Central, Employee Central Payroll, Recruiting und Onboarding. Damit führt Lockheed Martin wesentliche Personalprozesse auf einer gemeinsamen Cloudplattform zusammen und ersetzt bestehende Altsysteme.
SAP-Aktie: Großkunde mit 123.000 Mitarbeitern
Die Größenordnung des Projekts ist bemerkenswert. Lockheed Martin beschäftigt rund 123.000 Mitarbeiter, von denen fast 60 Prozent Ingenieure, Wissenschaftler und Technologen sind. Für den Konzern sind die Gewinnung, Entwicklung und langfristige Bindung hochqualifizierter Fachkräfte deshalb von besonderer Bedeutung.
Durch die neue Plattform soll eine zentrale Datenbasis für Mitarbeiterinformationen entstehen. Lockheed Martin verspricht sich davon bessere Einblicke in die eigene Belegschaft und fundiertere Entscheidungen im Talentmanagement. Gleichzeitig sollen HR-Prozesse vereinheitlicht und effizienter gestaltet werden.
SAP-Aktie: KI erreicht das Personalmanagement
Interessant ist zudem die Verbindung zur KI-Strategie des Rüstungskonzerns. Nach Angaben von SAP schafft die Transformation eine Grundlage dafür, die bereits verfolgte Strategie für angewandte KI auch im Personalbereich weiter voranzutreiben. Mitarbeiter und Führungskräfte sollen Informationen effizienter abrufen und neue Erkenntnisse über den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus gewinnen können.
Thomas Saueressig, Vorstandsmitglied und Chief Customer Officer von SAP, verweist dabei insbesondere auf die Größe und Komplexität der Transformation sowie die hohen Anforderungen, die sich aus dem stark regulierten Tätigkeitsfeld von Lockheed Martin ergeben.
Zur Einordnung: Finanzielle Details oder ein konkretes Auftragsvolumen nennt SAP nicht. Für Anleger ist die Meldung dennoch als Referenzprojekt interessant. Mit Lockheed Martin setzt ein weltweit tätiger Luftfahrt-, Verteidigungs- und Technologiekonzern mit 123.000 Beschäftigten auf mehrere zentrale SuccessFactors-Anwendungen.
Das unterstreicht die Position von SAP bei der Verlagerung geschäftskritischer Unternehmensprozesse in die Cloud und zeigt zugleich, wie der Konzern Cloudsoftware und KI im Personalmanagement miteinander verknüpfen will.
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