Die SAP-Aktie konnte sich in den letzten Tagen bei rund 170 Euro stabilisieren. Ist das Schlimmste für den deutschen Software-Konzern überstanden und wie könnte es nun weitergehen?
Breite gestreute Kursziele
Zwei Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt. Das machen die sehr breit gestreuten Kursziele der Bankanalysten für die SAP-Aktie deutlich.
Die Investmentbank Goldman Sache senkte ihren fairen Wert für die SAP-Aktie von 320 auf 260 Euro, rät aber nach wie vor zum Kauf des DAX-Titels. Mit ihrem Kursziel sehen die Investmentbanker ein Potenzial von über 50 Prozent für die SAP-Aktie.
Ganz anders die Sichtweise der Experten von AlphaValue/Baader Europa. Sie reduzierten ihr Kursziel für die SAP-Aktie von 211 auf 190 Euro und sehen damit so gut wie gar kein Potenzial mehr für den Software-Konzern.
Der große Unsicherheitsfaktor
Der große Unsicherheitsfaktor rund um die Bewertung der SAP-Aktie ist derzeit die Frage, wie schnell und wie stark KI-Modelle den Softwarepaketen der Deutschen Konkurrenz machen können. In dieser Frage gehen die Meinungen sehr stark auseinander.
SAP-Bullen sehen in KI derzeit noch keine allzu große Gefahr für den Software-Hersteller. Zu groß und zu mächtig sind die Pakete von SAP und vor allem zu tief in Unternehmensstrukturen eingebettet.
SAP-Bären glaube hingegen, dass KI-Modelle dem Konzern durchaus bereits in naher Zukunft Konkurrenz machen und sie zumindest in Teilbereichen obsolet machen könnten. Zumindest dürften sie Preisdruck auf SAP ausüben, da Kunden mit Alternativen den Deutschen die Daumenschrauben bei der Preisgestaltung ansetzen dürften.
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