SAP-Aktie: Der nächste Tiefschlag!

Die SAP-Aktie verliert fast 7 Prozent und fällt auf den niedrigsten Stand seit Januar 2024. Charttechnisch droht ein Bruch wichtiger Unterstützungsniveaus.

Auf einen Blick:
  • Kursrutsch auf tiefsten Stand seit über zwei Jahren
  • KI-bedingte Verkaufsangst im Software-Sektor
  • Chartanalyse zeigt drohenden Unterstützungsbruch
  • Michael Burrys Einschätzung zu Anthropic als Auslöser

In den vergangenen Tagen schien es noch so, als ob sich die SAP-Aktie stabilisieren könnte und eine Bodenbildung vollziehen könnte. Doch der Donnerstag hat all diese Hoffnungen wieder zunichte gemacht. Der Softwaretitel brach erneut um fast 7 Prozent ein und fiel mit 137,54 Euro auf den tiefsten Stand seit Januar 2024.

KI-Angst greift um sich

Damit droht der DAX-Titel unter das Doppeltop aus dem Jahr 2020 bei 143,20/143,32 Euro zu rutschen, das für eine potenzielle Bodenbildung eigentlich prädestiniert gewesen wäre. Zwar hat sich die geopolitische Lage in den letzten Tagen etwas beruhigt, doch Anleger treibt im SaaS-Bereich weiterhin die KI-Angst um.

SAP Aktie Chart

Auslöser des nächsten Sell-offs bei Softwaretiteln ist eine Einschätzung von „Big Short“-Investor Michael Burry. Dieser behauptet, dass das KI-Startup Anthropic durch seinen steilen Aufstieg Palantir Marktanteile abnehmen würde. Dies sorgt auch bei verwandten Branchentiteln für großen Verkaufsdruck.

Wie geht es für die SAP-Aktie weiter?

Charttechnisch wird die Luft für SAP damit immer dünner. Zwar ist die Aktie massiv überverkauft, doch das schwache Marktsentiment im Softwaresektor erschwert eine nachhaltige Erholung. Auf der Unterseite rücken nun die nächsten Supports bei 134,42 Euro und im Bereich 130 Euro in den Fokus.

Findet die Aktie auch hier keinen Halt, drohen sogar noch tiefere Korrekturen bis 100 Euro und weiter zum 2022er-Tief bei 78,58 Euro.

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