SAP-Aktie: Das lässt sich nicht mehr aufhalten!

Ein gemeinsamer Leitfaden von SAP und Telekom beschreibt vernetzte Behördensysteme und KI-Unterstützung; ein Praxisbeispiel umfasst monatlich rund 27.000 Vorgänge.

Auf einen Blick:
  • SAP und Telekom bündeln Digitalisierungsvorhaben
  • KI-Agenten bereiten Verwaltungsfälle vor
  • Datenverarbeitung in Deutschland vorgesehen
  • Automatisierung für 27.000 Monatsvorgänge geplant

SAP und die Deutsche Telekom bündeln ihre Kräfte bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. In einem gemeinsamen Modernisierungs-Leitfaden skizzieren die Unternehmen eine Plattform, über die bestehende Fachverfahren, Register und ERP-Systeme verbunden und zunehmend durch KI unterstützt werden sollen. Die Infrastruktur soll dabei in deutschen Rechenzentren betrieben werden.

SAP-Aktie: KI-Agenten sollen Behörden entlasten

Das Ziel ist ein zentraler digitaler Zugang für Bürger, unabhängig davon, welche Behörde im Hintergrund zuständig ist. KI-Agenten sollen Informationen zusammenführen, Routineanfragen beantworten und Vorgänge für die Sachbearbeitung vorbereiten. Die finale Entscheidung soll weiterhin bei den Verwaltungsmitarbeitern liegen.

Technische Basis soll eine KI-fähige Integrations- und Entwicklungsplattform bilden. Über standardisierte Schnittstellen verbindet sie Fachverfahren, Register sowie SAP- und Non-SAP-Systeme. Bestehende Anwendungen sollen weiter genutzt und schrittweise um neue Funktionen ergänzt werden können.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der digitalen Souveränität. Behörden sollen kontrollieren können, wo Daten verarbeitet werden, welchem Rechtsraum der Betrieb unterliegt und welche KI-Modelle eingesetzt werden.

SAP-Aktie: 27.000 Fälle pro Monat als Praxisbeispiel

Wie der Ansatz funktionieren könnte, zeigt die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation. Rund 250 Mitarbeiter betreuen dort mehr als 270.000 Versorgungsempfänger. Innerhalb eines Jahres wurde eine moderne ERP-Landschaft eingeführt, deren SAP-Cloud-Lösung die Deutsche Telekom in deutschen Rechenzentren betreibt.

Im nächsten Schritt soll die Bearbeitung der Fälle stärker automatisiert werden. Monatlich gehen rund 27.000 Vorgänge ein. KI soll Dokumente erfassen, ihren Inhalt auswerten und automatisch dem passenden Fall zuordnen. So fällt für die Mitarbeiter ein Teil der bislang manuellen Sortier- und Zuordnungsarbeit weg.

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