SAP-Aktie: Knappe Kiste!

SAP verteidigt knapp die DAX-Spitze gegen Siemens, obwohl Cloud-Wachstum enttäuschte. Analysten der Berenberg Bank sehen ein Kursziel von 250 Euro.

Auf einen Blick:
  • Knappe Führung im DAX nach Marktkapitalisierung
  • Enttäuschendes Wachstum im Cloud-Geschäft
  • Berenberg sieht Kursziel bei 250 Euro
  • KI-Konkurrenz als Risiko für Softwarekonzerne

Höhere Prognosen für das laufende Jahr katapultierten die Siemens-Aktie am gestrigen Donnerstag in die Höhe und damit zumindest zeitweise in zweifacher Hinsicht an die DAX-Spitze. Zum einen führte der Titel bis zum frühen Nachmittag die Liste der Tagesgewinner an. Zum anderen konnte bei der Marktkapitalisierung SAP überholt werden.

Das lag freilich nicht nur an der Stärke von Siemens, sondern auch Enttäuschungen bei SAP. Bei den letzten Quartalszahlen enttäuschte der Software-Konzern mit dem Wachstum im vielbeachteten Cloud-Bereich, was der Aktie einen herben Abverkauf bescherte. Dass zusätzlich die Konkurrenz von KI-Agenten zunimmt, ließ die Stimmung nicht eben steigen.

Wird SAP unterschätzt?

Nachdem im späteren Handel die Stimmung etwas umschlug und die Siemens-Aktie ihre Gewinne wieder aus der Hand gab, konnte SAP sich doch noch behaupten. Dort ging der Kurs um 0,4 Prozent auf 169,70 Euro aufwärts und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 209 Milliarden Euro konnte der Spitzenplatz im DAX noch behauptet werden.

SAP Aktie Chart

Vielleicht sehr viel interessanter ist allerdings, dass mancher Analyst die jüngsten Entwicklungen für überzogen hält und dementsprechend Aufwärtspotenzial in Aussicht stellt. Nach Ansicht der Privatbank Berenberg hat die SAP-Aktie durchaus noch Luft bis in Richtung 250 Euro. Das würde verglichen zum letzten Schlusskurs einem Aufwärtspotenzial von annähernd 50 Prozent entsprechen.

Immer mit der Ruhe?

Zwar streitet Berenberg nicht ab, dass KI Auswirkungen auf Software-Unternehmen haben wird. Die Börsenprofis gehen aber davon aus, dass solche sehr viel weniger dramatisch ausfallen werden, als es die jüngsten Bewegungen an der Börse suggerieren würden. Das klingt aussichtsreich, ist aber letztlich natürlich auch noch kein Garant für eine große Erholung auf breiter Front. Für den Moment bleibt es dabei, dass SAP nur noch knapp das wertvollste deutsche Börsenunternehmen ist. Der erste Verfolger in Form von Siemens zeigt dabei auch keinerlei Schwächeanzeichen.

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