SAP sieht für 2026 großes Potenzial der KI im Bereich Beschaffung: Laut einem Bericht des Konzerns in Kooperation mit Partnern soll die KI nicht mehr nur einfache Abläufe automatisieren, sondern ganze Lieferketten vernetzen und in Echtzeit steuern.
SAP‑Managerin Val Blatt spricht von einer „nahtlosen Orchestrierung“ – also dem Zusammenspiel von Planung, Logistik und Produktion in einem einzigen digitalen System. Teams sollen Störungen früher erkennen und Abläufe sofort anpassen können.
SAP-Aktie: Von Pilotprojekten zum großen Wurf
Auch der Partner Coupa erwartet laut dem Beitrag einen deutlichen Strategiewechsel. Unternehmen sollen sich demnach 2026 von kleinen Testläufen verabschieden und KI breit in ihren Produkten und Prozessen einsetzen.
Coupa-Manager Salvatore Lombardo betont, KI werde die „klassische Nutzererfahrung grundlegend ersetzen“. Produktteams müssten sich aber stärker darauf konzentrieren, konkrete Ergebnisse zu erzielen – nicht nur neue Funktionen zu entwickeln.
SAP-Aktie: Datenlücken bleiben das Nadelöhr
Sudhir Bhojwani, der Chef von ORO Labs, betont laut Bericht, dass KI‑Systeme künftig auch Regeln, Werte und Compliance abbilden sollen – also eine Art „Governance‑Motor“ werden. Proxima‑Manager Simon Geale wiederum warnt, dass viele Firmen erst jetzt erkennen, wie groß ihre Datenlücken seien. 2026 werde deshalb stark von Diskussionen über Datenqualität, Standards und technische Grundlagen geprägt sein.
Zur Einordnung: Die Unternehmen setzen klar auf KI als Wachstumstreiber. Gleichzeitig zeigt der Ausblick, dass fehlende Datenstrukturen und komplexe Umstellungen weiterhin große Hürden bleiben – und nicht jedes Unternehmen das Tempo der Branche mitgehen kann.
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