SAP-Aktie: Kein Zweifel!

Trotz aktueller Kursrückgänge von 15 Prozent seit Juli bestätigt JP Morgan sein Kursziel von 290 Euro für SAP und bekräftigt die Kaufempfehlung trotz KI-Bedenken.

Auf einen Blick:
  • Aktie verzeichnet seit Juli fast 15 Prozent Verlust
  • JP Morgan bestätigt Kaufempfehlung und 290-Euro-Ziel
  • US-Bank belässt SAP auf Analyst Focus List
  • Märkte zeigen sich skeptisch trotz positiver Analystenmeinung

Ein dezentes Nachlassen der KI-Euphorie wirkte sich in den letzten Tagen auch auf die Aktie von SAP aus. Insbesondere am Freitag ging es sichtlich bergab, als der Kurs um 2,1 Prozent auf 228,25 Euro nachgab. Damit setzt sich eine Korrekturbewegung fort, die seit Mitte Juli bereits für Abschläge von nahezu 15 Prozent gesorgt hat.

Obschon SAP weiterhin fleißig in Cloud und KI investiert und damit das Wachstum im Segment forciert, bekommt der eine oder andere Anleger es anscheinend doch mit leisen Zweifeln zu tun. Die Analysten von JP Morgan können dies allerdings offenbar überhaupt nicht nachvollziehen.

Geht SAP wieder auf Rekordjagd?

Die US-Bank belässt die SAP-Aktie auf ihrer sogenannten „Analyst Focus List“, was einer Art Ritterschlag gleicht. Passend dazu bleibt die Kaufempfehlung unangetastet und das Kursziel lässt mit 290 Euro nicht nur enorme Aufschläge, sondern auch frische Kursrekorde erkennen. Das bisherige Hoch ist knapp darunter bei 283,50 Euro zu finden.

SAP Aktie Chart

Dass sich dies auf die Anlegerstimmung nicht recht durchschlagen möchte, passt zum aktuellen Bild an den Märkten. Dort geht ein wenig die Sorge um, dass der KI-Boom früher oder später doch zu einem unsanften Ende kommen könnte und die Analysten sich hier und dort böse verschätzen könnten.

Es bleibt spannend

Allerdings ist es auch längst nicht das erste Mal, dass über das Blasen einer hypothetischen KI-Blase fabuliert wird und bislang ging das Ganze letztlich immer gut aus. Gleichwohl sind Risiken zweifellos vorhanden. Die Erwartungen haben sich auch bei SAP in Dimensionen gesteigert, die kaum noch zu toppen sind. Kursverluste könnten daher selbst dann entstehen, wenn das Wachstum weitergeht, das Tempo jedoch nicht mit den Fantasien der Märkte schritthalten kann.

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