KI ist nicht länger ein nettes Zusatzfeature in der Unternehmenssteuerung, sondern die Grundlage, auf der künftig die gesamten Arbeitsabläufe laufen. So lautete der Tenor der SAPPHIRE-Entwicklerkonferenz, und JPMorgan-Analyst Toby Ogg hat das alles brav aufgeschrieben.
Und dann?
Dann hat er das Kursziel bei 175 Euro gelassen und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Wer eine Kehrtwende erwartet hatte, wurde enttäuscht.
Oggs Kernbotschaft ist eigentlich eine doppelte Bremse: Die Kunden von SAP seien selbst noch in der Findungsphase, wüssten also noch nicht genau, was sie mit all dem KI-Versprechen anfangen sollen. Und für SAP selbst hänge alles von der Umsetzung ab. Schöne Konferenz, schwieriger Alltag danach.
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Viel Bühne, wenig Kursziel
SAPPHIRE ist traditionell die große Bühne, auf der SAP zeigt, wohin die Reise geht. Diesmal war KI das alles überstrahlende Thema, was kaum überrascht. Dass JPMorgan davon unbeeindruckt bleibt, ist nun wohl auch keine Überraschung mehr. 175 Euro Kursziel, „Neutral“, fertig.
Ob die Kunden irgendwann aus ihrer Findungsphase herausfinden und SAP dann liefert, was es verspricht, das ist die eigentliche Frage. Toby Ogg hat sie gestellt. Beantwortet hat er sie nicht.
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