SAP-Aktie: Jetzt ist Geduld gefragt!

Die Aktie von SAP wurde am Freitag von zwei Analysten zum Kauf empfohlen – am Montag fiel sie auf ein neues Mehrjahrestief. Nun heißt es: Warten auf den 23. Juli.

Auf einen Blick:
  • Die SAP-Aktie markierte am Montag ein neues Mehrjahrestief
  • Erst am Freitag hatten zwei Analysten zum Kauf geraten
  • Wie es um den Softwarekonzern bestellt ist, bleibt unklar
  • Bis zum 23. Juli – dann wird SAP Quartalszahlen veröffentlichen

Die Aktie von SAP war noch hoffnungsvoll in den Juni gestartet, als sie von zuvor weniger als 150 auf bis zu 173 Euro gestiegen war. Es wirkt wie aus eine anderen Welt. Den Montag in Frankfurt beendeten die Papiere des Walldorfer Software-Konzerns bei nur noch 130,88 Euro. Damit hatte die SAP-Aktie nicht nur ein Viertel ihres Werts eingebüßt, es war der zugleich tiefste Stand seit Jahren. Ob sich der Niedergang an der Börse für die Papiere fortsetzen wird, ist schlicht nicht zu prognostizieren. Und daran wird sich einen Monat lang auch nichts ändern.

SAP: Keine Infos bis zu den Quartalszahlen

Denn erst am 23. Juli wird SAP um genau 22.05 Uhr seine Quartalszahlen vorlegen, wie der Konzern auf seiner Unternehmensseite angibt. Am Montag kam eine weitere Information dazu: „Vor der offiziellen Veröffentlichung am 23. Juli 2026 ist es uns nicht erlaubt, Informationen in Bezug auf die Ergebnisse oder voraussichtlichen Ergebnisse offenzulegen oder die Leistung von SAP zu kommentieren“, heißt es. Bei Anlegern ist also Geduld gefragt.

Sich bei seiner Anlege-Entscheidung bis dahin auf Analysten zu verlassen, ist allerdings keine gute Idee. Diese hatten sich mit ihren Einschätzungen bislang nicht gerade als Experten erwiesen, kein einziger. Laut marketscreener.com liegt das niedrigste Kursziel für SAP derzeit bei 154,99 Euro – und damit deutlich über dem aktuellen Kursstand. Zwei Häuser hatten erst am Freitag zum Kauf der Papiere aufgerufen:

  • UBS: 205,00 Euro, +55,04%
  • Berenberg Bank: 215,00 Euro, +62,61%

UBS erwartet verbesserte Marge bei SAP

Michael Briest von der schweizer Großbank UBS hatte SAP nach Gesprächen mit dem Management auf „Buy“ belassen. Der verlängerte Waffenstillstand im Nahen Osten und das amerikanisch-iranische Rahmenabkommen für ein Ende des Kriegs ließen die Ölpreise weiter fallen, was das Geschäftsumfeld für den Softwarekonzern wohl etwas verbessere, schrieb er am Freitagabend in einem Ausblick auf die Quartalszahlen. Er geht von einer weiteren Margenverbesserung aus, die aber weniger dynamisch als zum Jahresauftakt sein sollte.

SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 23. Juni liefert die Antwort:

Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)