Am Freitag ging die SAP-Aktie mit einem Schlusskurs von 185,06 Euro aus dem Handel. Der Softwarekonzern profitiert von anhaltendem Vertrauen in seine Cloud-Strategie und neue Entwicklungen bei künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig setzt das Unternehmen sein laufendes Rückkaufprogramm fort, um eigene Anteile über den Kapitalmarkt einzuziehen.
Analysten sehen Potenzial im Cloud-Geschäft
Am Mittwoch rückte die Zuversicht der Analysten erneut in den Mittelpunkt. Medienberichten zufolge hob das Analysehaus Jefferies das Kursziel für den Titel am Dienstag von 210 auf 220 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung mit „Buy“.
Jefferies-Analyst Charles Brennan begründete den Schritt mit einem soliden Momentum im Cloud-Bereich sowie aussichtsreichen Perspektiven bei Anwendungen mit künstlicher Intelligenz. Zuvor hatte bereits das Bankhaus Berenberg am 18. September seine Einstufung mit „Buy“ und einem Kursziel von 205 Euro bekräftigt.
Charttechnisch behauptet sich das Papier damit über einer viel beachteten Orientierungslinie. Mit einem Abstand von 5,8 Prozent notiert der Kurs über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 174,93 Euro.
Kontinuierliche Aktienrückkäufe stützen das Angebot
Parallel zu den Impulsen von Analystenseite führt das Walldorfer Unternehmen den Rückkauf eigener Anteilsscheine fort. Wie aus Pflichtmitteilungen hervorgeht, erwarb SAP im Zeitraum vom 14. bis einschließlich 18. September insgesamt 50.000 eigene Aktien.
Bereits in der vorangegangenen Handelswoche vom 7. bis 11. September hatte das Unternehmen 1.823.857 Aktien zurückgekauft. Bis einschließlich 18. September belief sich das Gesamtvolumen des laufenden Rückkaufprogramms damit auf 8.305.886 Papiere.
Zudem gab es Veränderungen bei den internen Beteiligungen im Rahmen des Programms MOVE SAP. Vorstandsmitglied Sebastian Steinhäuser erhielt am 10. September 1.374 Aktien übertragen. Weitere Führungskräfte erhielten ebenfalls Zuteilungen aus dem Mitarbeiterprogramm und veräußerten anschließend Anteile, um anfallende Steuern und Abgaben zu begleichen.
Technologischer Ausbau vor dem nächsten Berichtstermin
Auf Produktebene verstärkt der Softwarekonzern den Einsatz moderner Datenmodelle. Am 15. September meldete SAP die Verfügbarkeit des Modells TabPFN-3.5 Plus auf der Plattform SAP AI Core.
Die Technologie soll Anwendern schnelle Vorhersagen auf Grundlage strukturierter Geschäftsdaten ermöglichen. Am selben Tag gab der Konzern zudem bekannt, dass die E-Sport-Organisation Team Liquid die SAP Business Data Cloud nutzt, um Leistungsdaten bei der Wettkampfvorbereitung zu analysieren.
Die operative Entwicklung steht nun vor dem nächsten Prüfstein. Am 21. Oktober 2026 plant SAP die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 gegen 22:05 Uhr MESZ. Die anstehende Bilanz dürfte Anlegern Klarheit darüber verschaffen, wie stark sich das Cloud-Wachstum im abgelaufenen Jahresviertel niedergeschlagen hat.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 27. September liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
