SAP hat den Spezialisten AIMMS in das SAP PartnerEdge-Programm aufgenommen. Damit wird die Lösung AIMMS SC Navigator offiziell in das SAP-Ökosystem integriert und ist über den SAP Store verfügbar.
Ziel der Partnerschaft ist es, die strategische Netzwerkplanung enger mit SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) zu verzahnen. Unternehmen sollen dadurch Lieferketten schneller an neue Rahmenbedingungen wie Zölle, geopolitische Risiken, Nearshoring oder Unternehmensübernahmen anpassen können.
SAP-Aktie: Strategische Planung wird Teil der KI-gestützten Lieferkette
Bislang erfolgten operative Lieferkettenplanung und strategische Netzwerkoptimierung häufig in getrennten Systemen. Mit der Integration von AIMMS können Unternehmen künftig Planungs- und Stammdaten direkt aus SAP IBP übernehmen und unterschiedliche Szenarien deutlich schneller simulieren.
Nach Angaben der Unternehmen verkürzt sich die Vorbereitung komplexer Netzwerkanalysen dadurch von mehreren Monaten auf wenige Stunden. Unternehmen können beispielsweise berechnen, welche Auswirkungen neue Produktionsstandorte, geänderte Lieferantenstrukturen oder Handelszölle auf Kosten, Lieferzeiten und Servicequalität haben.
Die Partnerschaft passt zur Strategie von SAP, die Business Suite kontinuierlich um spezialisierte Anwendungen führender Softwareanbieter zu erweitern. Gerade im Supply-Chain-Management gewinnt die Fähigkeit, verschiedene Zukunftsszenarien schnell durchzurechnen, zunehmend an Bedeutung.
Künstliche Intelligenz unterstützt dabei die Datenaufbereitung und Modellierung, während SAP IBP die operative Planung mit der langfristigen Netzwerkstrategie verbindet. Damit entsteht ein durchgängiger Entscheidungsprozess von der strategischen Planung bis zur operativen Umsetzung.
SAP-Aktie: Das Partnernetzwerk wird zum Wettbewerbsvorteil
Zur Einordnung: Dass SAP externe Speziallösungen in sein eigenes Ökosystem einbindet, ist nicht ungewöhnlich. Dadurch steigt der Mehrwert von SAP IBP für bestehende Kunden, während Partner wie AIMMS neue Vertriebsmöglichkeiten erhalten.
Je mehr spezialisierte Anwendungen direkt in den SAP-Lösungen integriert sind, desto aufwendiger und kostspieliger wird ein Plattformwechsel für die Kunden, weil Integrationen, Datenmodelle und Geschäftsprozesse neu aufgebaut oder angepasst werden müssen.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 05. August liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
