SAP hat gestern im schwachen globalen Technologieumfeld 3,4% verloren. Medienberichten zufolge stand der deutsche Aktienmarkt unter dem Eindruck eines KI-Ausverkaufs an der Wall Street und in Asien. Als Auslöser dieser branchenweiten Schwäche nannten Berichte wachsende Zweifel an der Rentabilität hoher KI-Investitionen sowie mögliche Verzögerungen beim Ausbau von Rechenzentren.
Bei den Softwarewerten fiel das Bild allerdings uneinheitlich aus: Salesforce, Microsoft und Workday gaben ebenfalls nach. Oracle und ServiceNow legten dagegen zu.
SAP meldet weitere Aktienrückkäufe
SAP veröffentlichte am Dienstag eine Meldung zu seinem laufenden Aktienrückkaufprogramm. Im Zeitraum vom 26. bis 30. Oktober kaufte das Unternehmen insgesamt 50.000 eigene Aktien zurück. Das aggregierte Volumen belief sich nach der Pflichtmitteilung auf 10.625.306,00 €.
Souveräne Cloud und Werkzeuge für KI-Agenten
Im operativen Geschäft kündigten SAP und NTT am 28. Oktober eine geplante Zusammenarbeit für souveräne Cloud- und SAP-Business-AI-Funktionen an. Zunächst soll ein Angebot entwickelt werden, das SAP Sovereign Cloud On-Site mit der von NTT verwalteten Infrastruktur und dem Betrieb verbindet.
Die Ankündigung beschreibt damit ein zunächst noch zu entwickelndes Angebot: NTT soll dafür Infrastruktur und Betrieb verwalten, während SAP Sovereign Cloud On-Site Bestandteil des gemeinsamen Angebots sein soll.
Bereits am 27. Oktober hatte SAP auf seiner TechEd-Konferenz Neuerungen für sein Entwicklerportfolio angekündigt. Diese betreffen Joule Studio, Joule Work und die SAP Business AI Platform. Nach Unternehmensangaben gehören dazu Werkzeuge, mit denen Entwickler KI-Agenten erstellen und erweitern können. Außerdem kündigte SAP Governance-Funktionen sowie Funktionen zur Entwicklung autonomer Aufgabenausführung an.
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