Seit den überraschend starken Quartalszahlen, SAP hatte vor allem im Cloudsegment mehr Umsatz gemacht als von Marktbeobachtern erwartet, kommt die Aktie des Softwareriesen dennoch nicht voran. Immer wieder preschen die Papiere der Walldorfer bis auf 150 Euro, stets fallen sie wieder zurück in den Bereich von rund 145 Euro. Auch vor dem Feiertag war das zu beobachten. Dabei hatten in dieser Woche gleich zwei Analysten ihre Kaufempfehlung für die SAP-Aktie bekräftigt. Aber hört das überhaupt noch jemand?
Goldman Sachs bei SAP weiter zuversichtlich
Da war zunächst Mohammed Moawalla von der US-Investmentbank Goldman Sachs, der sein Kursziel für SAP zwar leicht gesenkt hatte, allerdings lediglich von 260 auf 230 Euro. Damit erkennt der Analyst bei den Papieren ein Kurspotenzial von annähernd 60 Prozent, die Einstufung blieb folglich auf „Buy“. Der aus Cloudverträgen in den nächsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog – CCB) habe sich im unsicheren Umfeld „als robust erwiesen“, schrieb Moawalla im Resümee des Quartalsberichts. Der Fokus liege nun auf der Produkt-Roadmap der Sapphire-Konferenz.
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SAP-Kursziel bleibt für Barclays bei 220 Euro
Auch Sven Merkt von der britische Investmentbank Barclays ging am Dienstag dieser Woche auf die anstehende Fachkonferenz ein. Diese biete dem Softwarekonzern „die Möglichkeit, die Anleger davon zu überzeugen, dass im Bereich der Künstlichen Intelligenz die richtigen Schritte unternommen werden“, wie er laut Medienberichten schrieb. Das Verhältnis von Chancen und Risiken habe nach zuletzt schwacher Kursentwicklung bei SAP „eine deutliche Wendung zum Positiven genommen“. Die Einstufung für die Aktie beließ er mit einem Kursziel von 220 Euro auf „Overweight“. Nur an den Märkten kam all das bislang nicht an.
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