SAP-Aktie: Hier muss sich dringend was tun!

SAP sieht vernetzte Prozesse und konsistente Daten als Grundlage für leistungsfähige KI sowie strategischere Shared-Service-Modelle in Unternehmen.

Auf einen Blick:
  • SAP fordert stärker vereinheitlichte Unternehmensprozesse
  • Fragmentierte Systeme bremsen KI-Anwendungen
  • Shared Services rücken näher an Wertschöpfung
  • Enterprise Service Management verbindet Geschäftsbereiche

SAP sieht die Zukunft von Shared Services (Bündelung von Unternehmensprozessen) in einer deutlich stärkeren Vereinheitlichung von Prozessen, Daten und Serviceplattformen. In einem aktuellen Fachbeitrag argumentiert das Unternehmen, dass klassische Shared-Service- und Global-Business-Services-Modelle ihren strategischen Nutzen verlieren, wenn sie auf fragmentierten IT-Landschaften und isolierten Prozessen aufbauen.

Der Hintergrund: Trotz umfangreicher Digitalisierungsinitiativen kämpfen viele Unternehmen weiterhin mit voneinander getrennten Systemen, Dateninseln und unterschiedlichen Abläufen in einzelnen Geschäftsbereichen. Laut den von SAP zitierten IDC-Ergebnissen verfügen zwar viele Unternehmen bereits über Enterprise-Service-Management-Lösungen, gleichzeitig gelten fragmentierte Systeme jedoch weiterhin als eines der größten Hindernisse.

SAP-Aktie: KI benötigt einheitliche Datenstrukturen

Nach Ansicht von SAP werden einheitliche Serviceplattformen insbesondere im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz immer wichtiger. KI-Agenten und automatisierte Geschäftsprozesse können ihren vollen Nutzen nur entfalten, wenn sie auf konsistente Daten, standardisierte Workflows und bereichsübergreifende Prozesse zugreifen können.

Zersplitterte IT-Landschaften führen dagegen zu Reibungsverlusten, erschweren Automatisierungsvorhaben und begrenzen die Skalierbarkeit von KI-Anwendungen. Dadurch entstehen laut SAP versteckte Kosten und Effizienznachteile für Unternehmen.

SAP-Aktie: Shared Services werden strategischer

Besonders interessant ist die veränderte Rolle von Shared Services. Während früher vor allem Kosteneinsparungen und Standardisierung im Mittelpunkt standen, rücken heute Geschäftsergebnisse, Resilienz und operative Agilität stärker in den Fokus. Moderne Shared-Service-Lösungen sollen nicht mehr nur Aufgaben bearbeiten, sondern aktiv zur Wertschöpfung beitragen.

Damit entwickelt sich Enterprise Service Management zunehmend zu einer strategischen Plattform, die verschiedene Unternehmensbereiche wie Personalwesen, Finanzen, Einkauf, IT und Kundenservice miteinander verbindet.

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