SAP-Aktie: Hier liegt die Hoffnung!

Die Aktie von SAP hat ihre Erholungsphase bereits wieder beendet. Dabei sind die Analysten allesamt zuversichtlich – und erwarten hervorragende Quartalszahlen.

Auf einen Blick:
  • Die SAP-Aktie hat nach gutem Wochenstart bereits wieder mächtig abgegeben
  • Dabei liegen wirklich alle Prognosen für den Walldorfer Software-Riesen höher
  • Ob die Quartalszahlen in zwei Wochen den Durchbruch bringen werden?
  • Die Analysten gehen von einem Anstieg des Gewinns um 20 Prozent aus

Bei der Aktie von SAP sind sich tatsächlich alle einig: Die Papiere des Softwarekonzerns sind derzeit unterbewertet. Das ist nicht einfach so daher geschrieben. Laut marketscreener.com sieht selbst das niedrigste Kursziel aus 27 Analysen derzeit ein Aufwärtspotenzial von gut sieben Prozent. Und so verwunderte es kaum, dass die SAP-Aktie die Woche gut begann und am Dienstag bei zwischenzeitlich 145,10 Euro stand. Doch das ist bereits wieder Geschichte – aller optimistischen Analysten zum Trotz.

SAP-Aktie gibt Großteil des Zugewinns ab

„Kommt jetzt die Renaissance der SAP-Aktie?“, fragte man sich Ende Juni noch beim Handelsblatt – und schien mit dieser Einschätzung richtig zu liegen. Bei einem Kurs von 134 Euro beendeten die Anteilscheine das Walldorfer Konzerns den Vormonat, bevor es dann bis zu besagten gut 145 Euro nach oben ging. Dies entsprach einem Aufschlag von immerhin gut acht Prozent. Doch im Laufe des Dienstags kippte bereits die Stimmung.

  • Zum Xetra-Handelsschluss standen bei SAP 143,90 Euro auf dem Kurszettel
  • Am Mittwoch blieben gerade noch 137,96 Euro übrig, aktuell sind 136,66 Euro

Damit hat die Aktie auf Monatssicht noch immer zweistellig abgegeben. Seit Jahresbeginn hat SAP gar ein Drittel an Börsenwert eingebüßt. Die Hoffnung liegt nun auf dem 23. Juli. Denn in genau zwei Wochen wird der Software-Riese seinen Zahlen aus dem zweiten Quartal 2026 vorlegen.

Analysten erwarten gute Quartalszahlen bei SAP

Laut finanzen.net sind die Erwartungen durchaus ambitioniert: Beim Umsatz gehen 17 Analysten für das Quartal demnach von durchschnittlich 9,85 Milliarden Euro aus – es wäre eine Steigerung um 9,08 Prozent gegenüber dem Vorjahresviertel. Und auch der Gewinn soll steigen, vielmehr einen Sprung machen. Das erwirtschaftete EPS wird sich laut der Schätzungen auf durchschnittlich 1,76 Euro gegenüber 1,46 Euro je Aktie belaufen, eine Steigerung um satte 20 Prozent. Bislang allerdings kam diese geballte Zuversicht an den Märkten nicht an.

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