Mit der SAP-Aktie hatten die Anlegerinnen und Anleger in den letzten Monaten nur wenig Freude. Zunehmende Sorgen über den Einfluss von KI-Agenten auf das klassische Software-Geschäft verfehlten ihre Wirkung nicht. Der Aktienkurs bracht in den vergangenen sechs Monaten um rund ein Viertel ein und bislang gab es keinen ernsthaften Versuch einer Erholung.
Doch vielleicht reicht es da auch mal mit den Korrekturen. Zu diesem Schluss sind die Analysten schon vor Langem gekommen. Das Management bemüht sich derweil ebenfalls darum, wieder mehr Optimismus verbreiten zu können, und das längst nicht nur mit einer höheren Dividende.
SAP sieht Chancen für Europa
Konzernchef Christian Klein äußerte sich kürzlich zum Zustand von Europas Digitalindustrie und stieß dabei andere Töne an als die Kritiker. Der Kontinent hole bei Themen wie digitaler Unabhängigkeit auf und natürlich hat SAP dafür auch passende Lösungen parat. Insbesondere bei Themen wie Datenschutz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit erkennt der SAP-Chef eine steigende Nachfrage.
Natürlich bleibt auch das US-Geschäft wichtig, da SAP in Übersee die größten Wachstumsraten verzeichnen kann. Diesbezüglich scheint die Entscheidung des Supreme Court, Trumps Zölle für illegal zu erklären, positiv aufgenommen zu werden. Zwar ist SAP davon als Software-Anbieter nur indirekt betroffen. Der Aktienkurs verbesserte sich am Freitag dennoch um 1,8 Prozent auf 173,80 Euro.
Noch keine Wende
SAP Aktie Chart
Das ist ein erstes positives Signal, aber leider noch keine endgültige Trendwende. Auf die Bullen wartet bei SAP noch einiges an Arbeit und es lässt sich nicht garantieren, dass eine Rückkehr zu alter Stärke an der Börse gelingen mag. Gleichwohl sind die Chancen auf ansehnliche Renditen im Falle eines Turnarounds freilich verlockend.
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