Die Aktionäre von SAP hatten schon seit einer Weile nichts mehr zu lachen. Ein überraschend schwaches Wachstum im Cloud-Segment, Zurückhaltung der Kunden bei der Migration zu moderneren Systemen und auch ein wenig KI-Katerstimmung hinterließen ihre Spuren bei der Aktie, die dann auch noch charttechnisch unter Druck gesetzt wurde.
Ein wenig stärker zeigt die SAP-Aktie sich im Jahr 2026 bisher. Doch die Gegenwehr der Bullen fällt noch immer eher mau aus. Mit etwas Glück könnte sich das zu Ende des Monats ändern, denn dann stehen bei SAP frische Quartalszahlen an.
SAP: Große Erwartungen
Die Ansprüche der Marktakteure fallen im Vorfeld nicht eben gering aus. Erwartet wird ein merkliches Plus beim Gewinn je Aktie und ein noch höherer Schritt nach vorne bei den Umsätzen. Auf Anlegerseite dürfte derweil besonders darauf geachtet werden, ob sich die Investitionen der vergangenen Jahre in frische Einnahmen ummünzen ließen.
SAP Aktie Chart
Die Fantasie tritt etwas in den Hintergrund und die Realität hat wieder größeren Einfluss auf den Aktienkurs. Das hat sich in den letzten Monaten zwar eher als Belastung erwiesen. Vielleicht wurden dabei aber auch einige Horrorszenarien zu viel eingepreist. Nach der deutlichen Korrektur aus den vergangenen Monate ist eine Erholungsbewegung bei der SAP-Aktie durchaus im Bereich des Möglichen.
Ganz entspannt
Die Anleger geraten jedoch derzeit nicht in die Verlegenheit, sich auf Wetten einlassen zu müssen. Die Zahlen können entspannt abgewartet werden, ehe weitere Entscheidungen getroffen werden können. SAP verfolgt grundsätzlich einen nicht uninteressanten Wachstumskurs und verstärkte KI-Funktionen, geht dafür aber auch ein Stück weit ins Risiko. Denn neue System stellen immer auch die Frage, ob dabei der gesamte Kundenstamm mitgenommen werden kann. Ohne Risiko fällt es gleichwohl im Segment schwer, mit der Konkurrenz mitzuhalten und neues Wachstum zu erzielen.
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