SAP-Aktie: Diese Prognose macht Hoffnung!

Die Aktie von SAP hat sich von ihrem jüngsten Tief wieder etwas abgesetzt. Die Analysten bleiben mittelfristig ohnehin optimistisch. Jeffries gehört dazu.

Auf einen Blick:
  • Die SAP-Aktie erholt sich aktuell auf gut 137 Euro
  • Jefferies senkte Kursziel zuletzt lediglich auf 210 Euro
  • Auch die Kaufempfehlung von Berenberg bleibt

Das Auf und Ab bei der Aktie von SAP geht weiter. Nach schwachem Start in die vergangene Woche, als die Papiere des Software-Konzerns bis auf wenig mehr als 130 Euro zurückfielen, hatten sie sich zwischenzeitlich wieder auf 136 Euro erholt. Dann gab es den nächsten Dämpfer, erneut geriet die Marke von 130 Euro ins Blickfeld. Erst am späten Freitagnachmittag setzte bei der SAP-Aktie die nächste Erholung ein, die sie am Montag im frühen Handel bestätigt. Gut 137 Euro ist sie aktuell wert. Es ist wohl eine neue Prognose, die den Anlegern Hoffnung macht.

Jeffries setzt SAP-Kursziel auf 210 Euro

Denn nachdem bereits eine Woche zuvor gleich zwei Analysten die Aktie zum Kauf empfohlen hatten, legte nun Jefferies nach: Zwar hatte das US-Analysehaus das Kursziel für SAP reduziert, aber lediglich von von 230 auf 210 Euro, die Einstufung auf „Buy“ blieb. Die Berichtssaison zum zweiten Quartal werde für Europas Softwarebranche wohl kein großer Kurstreiber, schrieb Charles Brennan laut finanzen.net in seinem Ausblick. Er glaube zwar, dass die „Mauer der Sorgen“ letztlich überwunden werde. Zunächst seien aber andere Technologie-Sektoren stärker gefragt.

  • Anleger hätten es mit frischem Optimismus nicht eilig, so seine Einschätzung
  • Brennan passte demensprechend seine Kursziele an die Branchenschwäche an

Nichtsdestotrotz erkennt der Experte bei SAP ein Aufwärtspotenzial von knapp 55 Prozent. Damit reiht er sich ein in die Analystenschar, die die Papiere als zu sehr abgestraft empfinden.

Auch Berenberg empfahl die SAP-Aktie

Die Privatbank Berenberg etwa hatte SAP am 19. Juni auf „Buy“ mit einem Kursziel von sogar 215 Euro belassen, gut 60 Prozent über dem aktuellen Kursstand. Trotz der robusten Gewinne im ersten Quartal seien Software- und IT-Titel weiter nicht gefragt und die Bewertungen „im historischen Vergleich niedrig“, schrieb Analyst Nay Soe Naing in einer Brancheneinschätzung. Das durchgängig stabile Umsatzwachstum und ermutigende Trends beim Auftragsbestand reichten nicht aus – für ihn aber offenbar schon.

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