SAP-Aktie: Buy the dip?

Die SAP-Aktie zeigt sich nach deutlichen Einbrüchen erholt, bleibt aber angesichts von KI-bedingten Geschäftsmodellzweifeln weiter unter Druck.

Auf einen Blick:
  • Aktie erholt sich nach massiven Kursverlusten
  • Langfristige Bedenken durch KI-Agenten bestehen
  • Unternehmen sieht kurzfristige Herausforderungen
  • Nachhaltige Trendwende noch nicht gesichert

Die Hoffnungen auf ein baldiges und glimpfliches Ende des Kriegs im Nahen Osten lockt die Bullen derzeit aus ihrer Deckung. Zugekauft wird fleißig und der DAX notiert im frühen Handel am Freitag wieder im grünen Bereich. Interesse scheint es dabei nicht zuletzt an Titeln zu geben, die zuvor heftig unter Druck standen.

Dazu gehört die Aktie von SAP, welche mit Kursgewinnen von 2,7 Prozent am Freitagmorgen ihre Aufschläge im Wochenvergleich auf ansehnliche 12,4 Prozent steigern konnte. Das klingt nach einer veritablen Erholung, stellt bisher aber lediglich eine Gegenbewegung nach den heftigen Einbrüchen der letzten Monate dar.

SAP: Da muss noch mehr kommen

Trotz der Zugewinne in dieser Woche blickt die SAP-Aktie noch auf Verluste von 6,3 Prozent in den letzten vier Wochen und knapp 23 Prozent seit Jahresbeginn. Aus technischer Sicht bleibt der Titel daher angeschlagen. Noch dazu hat sich wenig an den ausschlaggebenden Gründen für die Talfahrt verändert.

SAP Aktie Chart

Der Irankrieg spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle. Viel mehr geriet SAP aufgrund rasanter Fortschritte von KI-Agenten unter Druck, mit denen beispielsweise Anthropic für viel Aufsehen sorgen konnte. Nicht wenige Marktakteure befürchten, dass weitere Entwicklungen das Geschäftsmodell von SAP insgesamt eines Tages in Frage stellen könnten.

Nur nichts überstürzen

Solange solche Zweifel nicht ausgemerzt werden können, bleibt die SAP-Aktie eine eher wackelige Angelegenheit. Die Erholung der letzten Tage war vermutlich überfällig und die Abschläge zuvor fielen dezent übertrieben aus. Doch eine nachhaltige Erholung ergibt sich daraus noch nicht zwingend. Wahrscheinlich ist stattdessen, dass die Bullen sich zunächst um eine Bodenbildung bemühen werden. Auch SAP selbst warnte unlängst vor „kurzfristigen Schmerzen“, will auf lange Sicht vom KI-Boom aber profitieren können.

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