SAP-Aktie: Alternativlos!

SAP sichert sich einen 315-Millionen-Euro-Auftrag der britischen Steuerbehörde HMRC, der das Vertrauen in die Technologie des Unternehmens unterstreicht, während die Aktie weiter unter Druck steht.

Auf einen Blick:
  • Großauftrag ohne Ausschreibung vergeben
  • Modernisierung des zentralen IT-Systems
  • Aktienkurs nähert sich 52-Wochen-Tief
  • Unternehmen verfügt über KI- und Cloud-Lösungen

Viel wurde in den letzten Monaten darüber diskutiert, ob SAP im Zeitalter der KI noch lange bestehen können wird. Die Sorge dafür, dass die Software des deutschen Unternehmens in nicht allzu ferner Zukunft obsolet sein könnte, ist mitverantwortlich für die steile Talfahrt an der Börse. Doch noch gehört SAP nicht zum alten Eisen.

Das stellt das Unternehmen aktuell mit einem neuen Auftraf der britischen Steuerbehörde HMRC unter Beweis. Für jene soll SAP das zentrale IT-System modernisieren. Vergeben wurde die Order interessanterweise ohne Ausschreibung, da laut der Behörde kein anderer Anbieter alle Anforderungen erfülle. KI hin oder her: SAP hat offenbar durchaus noch Alleinstellungsmerkmale.

Ein schwacher Trost?

Die Laune unter den Aktionären konnte das Ganze dennoch nicht steigern. Die SAP-Aktie startete heute erneut mit Verlusten in den Handel und fiel bis zum frühen Nachmittag auf 189,04 Euro zurück. Damit gehen die Bullen weiter auf Tuchfühlung zum 52-Wochen-Tief, das bereits bei 187,70 Euro lauert.

SAP Aktie Chart

Dabei ist das Volumen des neuen Auftrags mehr als ansehnlich. 275 Millionen britische Pfund sollen bis zum Jahr 2035 an SAP überwiesen werden. Das entspricht umgerechnet etwa 315 Millionen Euro. Dass der deutsche Konzern an ein kritisches IT-System in Großbritannien Hand anlegen darf, ist ein großer Vertrauensbeweis.

Wird SAP unterschätzt?

Es ist einigermaßen wahrscheinlich, dass SAP in Zukunft noch weitere Großaufträge dieser Art an Land ziehen wird. Dennoch wird die Aktie von regelrechten Ängsten um die KI-Zukunft überschattet. Dabei arbeitet auch SAP an KI-Lösungen und kann dafür auch bereits eine umfangreiche Cloud-Lösung anbieten, wahlweise auch ohne Kommunikation in die USA. Solche Vorteile werden an den Märkten vielleicht etwas zu sehr ausgeblendet. Garantien kann es zwar nie geben, doch die aktuelle Schwäche der SAP-Aktie ließe sich vielleicht auch als seltene Einstiegschance interpretieren.

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