Santander-Aktie: Analysten-Upgrade!

RBC Capital stuft Santander hoch und hebt Kursziel deutlich an. Optimismus basiert auf ehrgeizigen Sparplänen, US-Expansion und soliden Rekordgewinnen, die hohe Kapitalrückzahlungen ermöglichen.

Auf einen Blick:
  • Kursziel von RBC auf 12,25 Euro angehoben
  • Strikte Kostendisziplin soll Profitabilität steigern
  • Expansion in den USA durch Akquisition der Webster Bank
  • Rekordgewinn ermöglicht milliardenschwere Kapitalrückzahlungen

Santander rückt kurz vor dem wichtigen Investorentag in den Fokus der Analysten. RBC Capital Markets hat die Aktie am Montag hochgestuft und sieht signifikantes Aufwärtspotenzial für das spanische Geldhaus. Hinter der optimistischen Einschätzung stehen ehrgeizige Sparpläne und eine gezielte Expansion im US-Markt.

Effizienzsteigerung im Fokus

Die Analysten von RBC haben ihr Kursziel für die Bank deutlich von 8,50 Euro auf 12,25 Euro angehoben. Der Optimismus gründet vor allem auf einer Phase der strikten Kostendisziplin. Laut der Studie könnte die Aufwandsquote bis zum Geschäftsjahr 2028 um rund vier Prozentpunkte auf 38,2 Prozent sinken.

Diese Verbesserung der operativen Effizienz dürfte die Profitabilität nachhaltig stützen. Die Experten erwarten für 2028 eine Eigenkapitalrendite (RoTE), die mit über 19 Prozent nah an die ambitionierten Ziele des Bankmanagements heranreicht.

Strategischer Fokus und Expansion

Ein weiterer Treiber für die positive Bewertung ist die jüngste Akquisition der Webster Bank für rund 12,2 Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt soll die Präsenz in den USA massiv stärken, wobei Santander dort eine Eigenkapitalrendite von 18 Prozent anstrebt. Analysten prognostizieren für die kommenden drei Jahre ein jährliches Umsatzwachstum von etwa neun Prozent, während der Kostenanstieg auf drei Prozent begrenzt werden soll.

Welche langfristigen Schwerpunkte das Management über diese Zukäufe hinaus setzt, wird sich am Mittwoch zeigen. Dann lädt das Institut zum mit Spannung erwarteten Investorentag nach London, um die Strategie für die kommenden Jahre im Detail zu präsentieren.

Rekordgewinne und Kapitalrückzahlungen

Die finanzielle Basis für die Expansion ist solide. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Bank einen Rekordgewinn von 14,1 Milliarden Euro. Dieser Erfolg kommt auch den Aktionären zugute: Ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von fünf Milliarden Euro wurde bereits genehmigt. Insgesamt plant die Bank, für den Zeitraum 2025 bis 2026 mindestens 10 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner auszuschütten.

Die Aktie reagierte heute positiv auf die Hochstufung und kletterte um 3,27 Prozent auf 11,17 Euro, womit sie ein neues 52-Wochen-Hoch markierte. Mit Blick auf den anstehenden Investorentag am 25. Februar wird das Management voraussichtlich weitere Details zur digitalen Transformation und zur künftigen Dividendenpolitik liefern.

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