Santacruz Silver-Aktie: Steigt nun das Big Money ein?

Das Bergbauunternehmen Santacruz Silver startet nach einem Kursplus von über 1.100% an der NASDAQ. Die operative Erholung in Bolivien und eine starke Bilanz stützen die Expansion.

Auf einen Blick:
  • Führungsposition im TSX Venture 50 Ranking
  • Neue Notierung an der US-Börse NASDAQ
  • Produktionsanstieg im letzten Quartal 2025
  • Starke Bilanz mit positivem Nettoergebnis

Die kanadische Santacruz Silver Mining steht nach einem außergewöhnlichen Jahr im Rampenlicht: Platz eins der TSX Venture 50, eine neue NASDAQ-Notierung und eine operative Erholung in Bolivien. Die Aktie legte 2025 um über 1.100 Prozent zu. Nun soll die erweiterte Investorenbasis in den USA das Momentum stützen.

TSX Venture 50: Spitzenposition mit vierstelligem Kursplus

Santacruz Silver führt die TSX Venture 50 des Jahres 2026 an. Basis der Rangliste sind drei gleichgewichtete Kriterien: Kursentwicklung, Wachstum der Marktkapitalisierung und Handelsvolumen. Das Unternehmen erreichte eine Kurssteigerung von 1.103 Prozent und ein Wachstum der Marktkapitalisierung um 1.137 Prozent im Jahr 2025.

Die TSX Venture 50 gilt als eines der meistbeachteten Rankings für kanadische Junior-Rohstoffunternehmen und verschafft den Spitzenreitern regelmäßig zusätzliche Aufmerksamkeit bei institutionellen Investoren.

NASDAQ-Notierung erweitert Kapitalmarktzugang

Am 21. Januar 2026 startete Santacruz Silver den Handel an der NASDAQ unter dem Ticker „SCZM“. Parallel notiert die Aktie weiterhin an der TSXV (Symbol: „SCZ“) und an der Frankfurter Wertpapierbörse (Symbol: „1SZ“).

Die Doppelnotierung erschließt dem Unternehmen den Zugang zu US-amerikanischen institutionellen und privaten Anlegern. Der NASDAQ gilt als einer der liquidesten Aktienmärkte weltweit und bietet Junior-Minern typischerweise eine breitere Investorenbasis als reine kanadische Notierungen.

Produktion Q4 2025: Sequenzieller Anstieg nach Flutschaden

Santacruz Silver meldete für das vierte Quartal 2025 eine Produktion von 3,74 Millionen Silberäquivalent-Unzen – ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Zusammensetzung: 1,34 Millionen Unzen Silber, 23.846 Tonnen Zink, 3.000 Tonnen Blei und 287 Tonnen Kupfer.

Der sequenzielle Zuwachs wurde vor allem durch die Bolívar-Mine in Bolivien getragen. Dort stieg die Produktion im vierten Quartal um 34 Prozent, getrieben durch verbesserte Betriebsbedingungen und höheren Durchsatz. Auch die Porco-Mine (höhere Zinkproduktion) und die San-Lucas-Gruppe trugen zur positiven Entwicklung bei.

Gesamtjahr 2025: Flutung bremste Ausstoß

Das Gesamtjahr 2025 war von einer operativen Störung geprägt. Die Jahresproduktion von 14,4 Millionen Silberäquivalent-Unzen lag elf Prozent unter dem Vorjahr. Ursache war eine Überflutung der Bolívar-Mine im Mai 2025, die den Zugang zu bestimmten Abbaubereichen zeitweise blockierte und den Durchsatz von Q2 bis Q4 2025 beeinträchtigte.

Die Sanierungsmaßnahmen liefen im vierten Quartal 2025 planmäßig weiter. Der Zugang zu den betroffenen Bereichen verbessert sich schrittweise, die Silberproduktion zieht an. Das Unternehmen strebt die vollständige Wiederherstellung der Kapazität im vierten Quartal 2026 an.

Bilanz: Arbeitsvermögen von 69 Millionen US-Dollar

Nach vollständiger Rückzahlung der Verbindlichkeiten aus der Glencore-Akquisition verfügte Santacruz Silver Ende des dritten Quartals 2025 über ein Arbeitsvermögen von 69,2 Millionen US-Dollar.

Die rollierenden Zwölfmonatszahlen per Anfang Januar 2026 zeigen einen Umsatz von 305,3 Millionen US-Dollar, einen Nettogewinn von 59,6 Millionen US-Dollar und eine Gewinnmarge von 19,5 Prozent. Die Eigenkapitalrendite lag im selben Zeitraum bei 36,1 Prozent.

Portfolio: Vier produzierende Minen

In Bolivien betreibt Santacruz die Minen Bolívar und Porco im Rahmen eines Net Profit Interest (NPI)-Abkommens mit der staatlichen COMIBOL. Das Unternehmen erhält 45 Prozent der Gewinne, die bolivianische Regierung 55 Prozent. Zusätzlich gehören die Caballo-Blanco-Gruppe (Minen Tres Amigos und Colquechaquita), die San-Lucas-Erzbeschaffung (Mine Reserva) und das Explorationsprojekt Soracaya zu 100 Prozent zu Santacruz. In Mexiko ist das Unternehmen alleiniger Eigentümer der Zimapán-Mine.

Ausblick auf 2026

Der Fokus liegt 2026 auf der Fortsetzung der Sanierungsarbeiten in Bolívar. Das Unternehmen verzeichnete 2025 konstante Verbesserungen von Quartal zu Quartal und erwartet diese Dynamik bei fortschreitender Normalisierung auch 2026. Sollte die vollständige Kapazitätswiederherstellung im vierten Quartal 2026 gelingen, kann sich Santacruz verstärkt auf das Wachstum über das Vier-Minen-Portfolio in Bolivien und Mexiko konzentrieren.

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