Santacruz Silver-Aktie: Starke Margen trotz Produktionsrückgang!

Santacruz Silver Mining verzeichnet trotz eines Produktionsrückgangs durch einen Wassereinbruch einen deutlichen Anstieg von Umsatz und EBITDA. Höhere Silberpreise führten zu verbesserten Margen.

Auf einen Blick:
  • Umsatz steigt um 15% auf 326,4 Millionen Dollar
  • Bereinigte EBITDA verdoppelt sich nahezu auf 104,6 Millionen Dollar
  • Silberproduktion sinkt um 17% nach Überflutung der Bolivar-Mine
  • Realisierte Marge je Unze verbessert sich um 209%

Die Aktie von Santacruz Silver Mining hat im Geschäftsjahr 2025 eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Das Unternehmen meldete für das am 31. Dezember 2025 abgeschlossene Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 326,4 Millionen Dollar. Besonders auffällig erscheint die Verdoppelung des bereinigten EBITDA auf 104,6 Millionen Dollar, während die Silberproduktion gleichzeitig um 17 Prozent zurückging.

Wassereinbruch belastet die Jahresproduktion erheblich

Der Produktionsrückgang lässt sich auf ein Ereignis im Mai 2025 zurückführen: Ein Wassereinbruch in der bolivianischen Bolivar-Mine beschränkte den Zugang zu höhergradigen Silbervorkommen für einen erheblichen Teil des Jahres. Die Gesamtproduktion an Silberäquivalenten sank dadurch um 11 Prozent auf 14,4 Millionen Unzen. CEO Arturo Préstamo betonte in der Mitteilung, dass die Diversifizierung des Portfolios mit mehreren Minen die Auswirkungen abfedern konnte. Die Entwässerungsarbeiten verlaufen nach Unternehmensangaben planmäßig, eine vollständige Erholung wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Trotz der geringeren Produktion blieben die Operationen profitabel. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete Bolivar eine Steigerung der Silberäquivalent-Produktion um 34 Prozent gegenüber dem Vorquartal, was auf verbesserte Zugangsbedingungen hindeutet. Die anderen Minen wie San Lucas und Zimapan trugen zur Stabilität bei, wobei San Lucas den Durchsatz um 14 Prozent erhöhte.

Santacruz Silver Mining Ltd. Aktie Chart

Steigende Kosten treffen auf deutlich höhere Silberpreise

Die All-in-Sustaining-Kosten je verkaufter Silberäquivalent-Unze stiegen von 26,09 auf 30,81 Dollar. Dieser Anstieg resultiert zum Teil aus höheren Erzkaufkosten bei San Lucas, wo ein margenbasiertes Beschaffungsmodell zum Einsatz kommt. Interessanterweise sanken die Produktionskosten je Tonne von 101,35 auf 95,80 Dollar, was darauf hindeutet, dass die höheren Kosten je Unze primär aus dem veränderten Produktionsmix stammen.

Der durchschnittlich realisierte Preis je Unze Silberäquivalent kletterte jedoch deutlich stärker von 28,74 auf 39,00 Dollar. Daraus ergibt sich eine realisierte Marge von 8,19 Dollar je Unze, verglichen mit nur 2,65 Dollar im Vorjahr. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie nachhaltig diese Margenverbesserung sein dürfte, sollten die Silberpreise wieder nachgeben. Die Bilanz zeigt sich mit liquiden Mitteln von 66,7 Millionen Dollar und einem um 38 Prozent gestiegenen Working Capital von 63,7 Millionen Dollar solide aufgestellt. Inwieweit die geplanten Verbesserungen bei den metallurgischen Rückgewinnungsraten in Zimapan und die Erholung in Bolivar die Kostenseite entlasten können, bleibt vorerst abzuwarten.

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