Sanofi-Aktie: Mit freundlicher Unterstützung!

Der französische Pharmakonzern Sanofi versucht mit Zukäufen wie Dynavax Technologies, auslaufende Patente und rückläufige Margen zu kompensieren. Die Aktie zeigt sich weiterhin schwach.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs auf niedrigstem Stand seit Jahren
  • Übernahme von Dynavax für 2,2 Milliarden Dollar
  • Finanzierung vollständig aus Barmitteln
  • Pipeline enthält potenzielle Blockbuster-Kandidaten

Aus eigener Kraft gelang es Sanofi zuletzt nicht mehr, die Anleger von neuen Wachstumsaussichten überzeugen zu können. Das führte den Aktienkurs im vergangenen Jahr um rund zwölf Prozent in die Tiefe und zeitweise auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren. Eher besorgt blicken die Anleger momentan auf auslaufende Patente und damit zurückgehende Margen.

Ein wenig entsteht der Eindruck, als sei Sanofi selbst von seiner Pipeline nicht ganz überzeugt. Denn im letzten Jahr schulterte der französische Pharmakonzern gleich mehrere Übernahmen. Die jüngste davon wurde kurz vor Weihnachten angekündigt. Für 2,2 Millionen US-Dollar soll Dynavax Technologies geschluckt werden, welches Impfstoffkandidaten gegen Gürtelrose und Lyme-Borreliose mitbringt.

Sanofi ringt um Fassung

Ein wenig Stärke strahlt Sanofi mit der Ankündigung aus, den milliardenschweren Deal vollständig aus Barmitteln finanzieren zu wollen. Daran zeigt sich, dass man noch immer recht stabil aufgestellt ist und auch noch über Spielraum für strategische Optionen verfügt. Doch auch das reicht aktuell noch nicht, um die Bullen wieder aus der Deckung zu locken.

Sanofi Aktie Chart

Die Sanofi-Aktie tat sich zuletzt sichtlich schwer und der Aktienkurs startete mit leichten Verlusten ins neue Jahr. 82,78 Euro standen am Freitagmorgen noch auf dem Ticker. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 76,43 Euro wird gewahrt. Gleichwohl ergibt sich im Chart ein eher unschöner Anblick.

Noch kein Durchbruch in Sicht

Die Lage bei Sanofi ist längst nicht aussichtslos und in der Pipeline befinden sich auch ohne Zukäufe einige potenzielle Blockbuster-Kandidaten. Doch nichts davon bietet momentan Aussichten auf eine baldige Zulassung, weshalb die Anleger sich vornehm zurückhalten. Im Biotech-Segment scheint es aktuell schlicht interessantere Alternativen zu geben. Solch ruhige Zeiten könnten mit etwas Geduld aber nicht der schlechteste Zeitpunkt für einen Einstieg sein.

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