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Sanofis experimentelles Medikament Lunsekimig erzielt in zwei klinischen Studien positive Ergebnisse bei Asthma und chronischer Rhinosinusitis und zeigt blockbusterfähiges Potenzial.

Auf einen Blick:
  • Lunsekimig erreicht primäre Endpunkte in Asthma- und CRSwNP-Studien
  • Signifikante Reduktion von Exazerbationen und Verbesserung der Lungenfunktion
  • Neuartiger Wirkmechanismus blockiert gleichzeitig TSLP und IL-13
  • Gute Verträglichkeit in allen Studien bestätigt

Sanofi meldet vielversprechende Studienergebnisse für lunsekimig. Der experimentelle Wirkstoff hat in gleich zwei Phase-2-Studien zu Atemwegserkrankungen überzeugt. In der AIRCULES-Studie bei mittelschwerem bis schwerem Asthma erreichte das Medikament sowohl den primären als auch die wichtigsten sekundären Endpunkte.

Lunsekimig zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Reduktion von Exazerbationen. Gleichzeitig verbesserte sich die Lungenfunktion der Patienten messbar. Das Besondere dabei ist, dass die Wirkung unabhängig vom Biomarker-Status der Patienten eintrat. Ein wichtiger Punkt, denn das erweitert die mögliche Zielgruppe erheblich.

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Auch bei chronischer Rhinosinusitis erfolgreich

Die zweite Studie DUET untersuchte lunsekimig bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen. Auch hier wurden die primären und wichtigsten sekundären Endpunkte erreicht. Die Patienten zeigten nach 24 Wochen deutliche Verbesserungen beim Nasenpolypen-Score und bei der nasalen Verstopfung. Das unterstreicht das Potenzial des Wirkstoffs über Asthma hinaus.

Der innovative Ansatz von lunsekimig liegt in seinem dualen Wirkmechanismus. Als bispezifisches Nanobody blockiert es gleichzeitig TSLP und IL-13, zwei zentrale Entzündungstreiber bei Atemwegserkrankungen. Houman Ashrafian, Forschungschef bei Sanofi, sieht darin eine neuartige Behandlungsoption für Patienten mit Atemwegserkrankungen.

In allen Studien wurde lunsekimimig gut vertragen. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Nasopharyngitis und Infektionen der oberen Atemwege, was vergleichsweise überschaubar wirkt. Sanofi hat bereits Phase-3-Studien gestartet. Wenn die Entwicklung so weiterläuft, könnte hier ein blockbusterfähiges Medikament entstehen. Der Bedarf ist jedenfalls riesig.

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