Sanofi-Aktie: Gewinnsprung und Milliarden-Rückkauf!

Der französische Pharmakonzern Sanofi meldet einen deutlichen Gewinnsprung und plant für 2026 Aktienrückkäufe im Wert von einer Milliarde Euro bei steigender Dividende.

Auf einen Blick:
  • Nettogewinn legt um 40 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro zu
  • Neues Rückkaufprogramm über eine Milliarde Euro geplant
  • Blockbuster Dupixent mit starkem Umsatzplus von 32 Prozent
  • Dividende soll um 5,1 Prozent auf 4,12 Euro steigen

Der französische Pharmakonzern hat am Donnerstag Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt – und liefert ein Bild der Stärke. Der Nettogewinn schoss um satte 40 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro nach oben. Haupttreiber war der Teilverkauf des Konsumentengeschäfts Opella. Doch auch operativ lief es rund: Das bereinigte Betriebsergebnis kletterte um 7 Prozent auf 12,15 Milliarden Euro.

Der Umsatz legte um gut 6 Prozent auf 43,6 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Währungseffekte ergibt sich sogar ein Plus von knapp 10 Prozent. Besonders stark zeigte sich einmal mehr Dupixent, das Zugpferd gegen Asthma und Neurodermitis. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 10 Prozent auf 7,83 Euro.

Jetzt geht es erst richtig los?

Für 2026 peilt Sanofi weiteres profitables Wachstum an. Der Umsatz soll währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte noch etwas schneller steigen als der Umsatz – und das vor Berücksichtigung von Aktienrückkäufen.

Die Franzosen planen für das laufende Jahr ein Rückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Euro. Das bereits abgeschlossene Programm über 5 Milliarden Euro ist Geschichte. Zudem schlägt der Verwaltungsrat eine Dividende von 4,12 Euro vor – ein Plus von 5,1 Prozent. Darüber entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 29. April.

Blockbuster und Neustarts

Im vierten Quartal zog das Geschäft nochmals deutlich an. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 13,3 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Die neuen Medikamente lieferten einen Umsatzbeitrag von 1,1 Milliarden Euro – ein Sprung um knapp 50 Prozent. Besonders Ayvakit und ALTUVIIIO legten kräftig zu.

Dupixent allein brachte im Schlussquartal 4,2 Milliarden Euro ein, ein Plus von 32,2 Prozent. Das Impfstoffgeschäft schwächelte dagegen leicht mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 2 Milliarden Euro, wobei die Grippe-Impfstoffe besser liefen als erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie im vierten Quartal belief sich auf 1,53 Euro – währungsbereinigt ein Anstieg um 26,7 Prozent.

CEO Paul Hudson zeigte sich zufrieden: 2025 sei ein Jahr mit starkem, profitablem Wachstum gewesen. Drei neue Medikamente und Impfstoffe kamen auf den Markt. Für die kommenden fünf Jahre rechnet der Konzern mit anhaltendem profitablem Wachstum. Die Zahlen lagen im Rahmen der Analystenschätzungen.

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