Sandisk hat gestern im Sog einer Erholung bei Speicher- und Chipaktien um 4,2% zugelegt. Medienberichten zufolge ließen Äußerungen zur Rechenzentrums-Baupolitik in Texas und Geschäftszahlen des KI-Cloudanbieters IREN die Sorgen um die Nachfrage nach Rechenzentren nachlassen.
Entspannung bei den Nachfragesorgen
Die gewählte Gouverneurin von Texas, Gina Hinojosa, hatte sich zum Bau von Rechenzentren geäußert. Medienberichten zufolge fielen ihre Aussagen weniger bedenklich aus als befürchtet. Hinzu kamen stärker als erwartete Ergebnisse von IREN, die ebenfalls zur Entspannung im Sektor beigetragen haben sollen.
Die Erholung folgte auf den KI-bezogenen Ausverkauf des Vortages. SanDisk bewegte sich damit in einem Branchenumfeld, in dem Speicher- und Chipwerte nach den vorherigen Verlusten wieder Boden gutmachten.
Quartalszahlen und angekündigter Aktiensplit
SanDisk hatte vor gut einer Woche für das erste Geschäftsquartal 2027 einen Umsatz von 11,03 Milliarden $ gemeldet. Der verwässerte Gewinn je Aktie auf bereinigter Basis, also außerhalb der Rechnungslegung nach GAAP, lag nach Unternehmensangaben bei 49,51 $.
Für das zweite Geschäftsquartal 2027 stellte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 12,2 Milliarden $ und 12,6 Milliarden $ in Aussicht. Dabei handelt es sich um die Umsatzprognose für das Folgequartal, nicht um bereits erzielte Erlöse.
Daneben kündigte SanDisk einen Aktiensplit im Verhältnis acht zu eins an. Aktionäre, die am Stichtag 9. November als Anteilseigner registriert sind, sollen für jede gehaltene Aktie sieben zusätzliche Aktien erhalten. Der Beginn des splitbereinigten Handels ist für den 20. November vorgesehen.
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